Altes Lied, altes Leid

Schon vor 32 Jahren drohte Linzer Brücke die Sperre

Oberösterreich
19.12.2009 17:08
"Die schlimmsten Befürchtungen werden wahr – der gegenwärtige Zustand und Betrieb der Linzer Eisenbahnbrücke ist nicht mehr tolerierbar", ist in einer Studie der TU Wien zu lesen – wie schon 1977. Auch damals wurde diesem Donauübergang nur noch fünf Jahre gegeben.

Schon vor 32 Jahren hatten ÖBB-Techniker die Magistratsbeamten darauf aufmerksam gemacht, dass Rost die damals achtzigjährige Eisenbahnbrücke zerfrisst, sie in spätestens fünf Jahren erneuert oder gesperrt werden müsse.

1980 wurde ein Umbau angestrebt: mit zwei 7-Meter-Fahrbahnen, zwei Fußwegen, einem Radweg sowie dem ÖBB-Gleis auf der Oberwasser-Seite.

Altes Lied
Trotz städtischer Schilling-Milliardeninvestitionen für "Tintenburg" (das neue Rathaus in Urfahr) und Spitalsneubau (AKH) wurde eine neue Bahn-Straßen-Brücke für 1983 in Aussicht gestellt.

Wie seit vierzig Jahren bei der Linzer Westumfahrung ging aber dann nichts mehr weiter – jetzt droht wieder die Sperre. Die Konsequenz: Die Eisenbahnbrücke droht zu zerbrechen und in zwei Jahren droht den Linzern der Verkehrsinfarkt.

von Johann Haginger, "OÖ-Krone"

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