So, 23. September 2018

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22.08.2018 07:36

Klassikrebell krönte NXG-Finale

Teodor Currentzis und sein Orchester MusicaAeterna facht das Feuer der jungen Kulturfans in Salzburg noch zusätzlich an

„Es war besser als jedes Rockkonzert. Teodor Currentzis und sein Orchester MusicAeterna haben uns ein musikalisches Feuerwerk geboten, das Adrenalin pur garantierte und das Publikum nahezu von den Sesseln riss“, waren nicht nur Susanne und Günther Pfleger, sondern auch die anderen NXG-Mitglieder vom fulminanten Konzert im Salzburger Mozarteum restlos begeistert.

Klar, so gilt der gebürtige Grieche und Musikdirektor des Staatlichen Akademischen Opern- und Ballett-Theaters Perm, doch als wirklicher “Ausnahmekünstler„, “revolutionärer Geist„ und “Klassikrebell„, der mit Konventionen bricht und so Kompositionen - im Festspielsommer 2018 in Salzburg widmet er sich gleich allen neun Beethoven-Symphonien - in einer völlig neuen, elektrifizierenden und energiegeladenen Manier auf die Bühne bringt.

“Currentzis hat unserem diesjährigen Programm wirklich einen krönenden Abschluss bereitet, weil er mit seinen eigenwilligen Interpretationen, aber natürlich auch seinem etwas punkigen Auftreten (er dirigiert im schwarzen Hemd, Skinny-Jeans und Doc Martens mit dunkelroten Schuhbändern) auch nicht so kulturbeflissenem Publikum die Scheu nimmt, und vor allem bei Jungen die Leidenschaft zur klassischen Musik entfacht„, so Philipp Spängler und Ulli Köstinger, die mit der Next Generation genau diesen Gedanken verfolgen.

Seit mittlerweile zehn Jahren offerieren sie jungen Kulturbegeisterten, die mit einem Mitgliedsbeitrag gleichzeitig die Festspiele unterstützen, gemeinsame Theater-, Opern- und Konzertbesuche mit informativen Einführungen, sowie Künstlerbegegnungen oder einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. “Heuer gewährten uns z.B. Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Intendant Markus Hinterhäuser mit den jeweiligen Regisseuren bereits vor den Premieren Einblicke in Tschaikowskis „Pique Dame“, Monteverdis „Poppea“ und Strauss „Salome“ und somit auch in drei Produktionsstätten - Großes Festspielhaus, Haus für Mozart und Felsenreitschule„, so Spängler, der zu den bis dato 200 Mitgliedern (plus Partner) schon wieder 30 neue Freunde und Förderer gewinnen konnte.

Der Verein dürfte aber schon bald weitere Kreise ziehen, zudem der Präsident und seine Botschafter rund um Köstinger, Christian Renner und Petra Seiser auch in München, Zürich, Wien und Hamburg die Werbetrommel rühren. “Wir bemühen uns natürlich auch internationale Förderer für das weltbeste Festival zu gewinnen.„

Eine Initiative, die aber nicht nur die Salzburger, sondern auch die Wiener Kulturmacher freut. “Es ist wichtig die nächste Generation für Klassik in all ihren Facetten zu begeistern", betonten Staatsoperndirektor Dominique Meyer sowie der Wiener Konzerthaus-Intendant Matthias Naske, die das NXG-Finale im Hotel Sacher beehrten

Tina Laske
Tina Laske

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