Als Schlussläufer Sumann mit der rot-weiß-roten Fahne in der Hand und geballter Faust die Ziellinie überquerte, jubelten auch die Gruppen-Trainer Reinhard Gösweiner und Alfred Eder. "Ein Staffelsieg ist das Schönste. Das ist der Beweis, dass das gesamte Team stark ist", freute sich der Oberösterreicher Gösweiner. "Und wir haben ja noch weitere Anwärter auf einen Startplatz", sagte der Coach und sprach damit Fritz Pinter und Tobias Eberhard an.
Die ÖSV-Athleten hatten mit starken Leistungen im Vorfeld ihres ersten Saisonhöhepunkts hohe Erwartungen geweckt. "Vergangenes Jahr war der Sieg in Hochfilzen noch eine Überraschung, heuer haben wir darauf gehofft und diesem Druck standgehalten", meinte Sumann zufrieden.
Norwegen ohne Björndalen ohne Chance
Dass der Erfolg gelang, zeugt von dem bereits in der Vorsaison erreichten hohen Niveau der heimischen Biathleten. Das Quartett münzte sein Potenzial mit gleichmäßig starken Leistungen vor mehr als 14.000 Zuschauern im Tiroler WM-Ort von 2005 in den insgesamt fünften Weltcup-Staffelsieg um. Weltmeister Norwegen war ohne den Sprintsieger Ole Einar Björndalen diesmal ohne Chance und belegte hinter Saison-Auftaktsieger Frankreich (+1:24) nur Rang fünf (+1:27).
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