Mo, 24. September 2018

„Keine Qualität“

13.08.2018 18:30

Mesut Özil nach Arsenal-Pleite medial vernichtet!

„Keine Qualität, keine Einstellung - nichts!“ Nicht, dass sich Mesut Özil in seiner Karriere nicht schon die eine oder andere Kritik nach einem schlechteren Match anhören hätte müssen, aber was nach dem ernüchternden Saisonstart des FC Arsenal gegen Meister Manchester City (0:2) auf den ehemaligen deutschen Teamspieler hereingeprasselt ist, hat in der Schärfe dann doch eine neue Qualität erreicht. Nämlich insofern, als Özil eben genau jegliche Qualität abgesprochen wurde, genauso wie die Einstellung zum Sport. „Ballverluste sind ihm immer noch egal!“, lästerte etwa die „Daily Mail“, die Özil als den schlechtesten Mann am Platz sah…

Dabei hatte es zu Beginn noch anders ausgeschaut, die erstmals seit 22 Jahren nicht mit Arsene Wenger in eine Saison der Premier League startenden „Gunners“ aus London begannen die Partie gegen den Meister im heimischen Emirates-Stadium ambitioniert und druckvoll. Auch der in der Vergangenheit nicht unbedingt als Zweikampf-Suchender auffällig gewordene Özil leistete seinen Beitrag im Spiel gegen den Ball und in der Defensive. Allerdings wurde dieses Engagement, zweifellos auch durch die Stärke der „Citizens“ bedingt, von Minute zu Minute immer zurückhaltender - und in der zweiten Spielhälfte tauchte er endgültig unter.

Sehr hart beurteilte auch die „Sun“ den Auftritt von Özil: „Rund um seinen Rücktritt aus dem DFB-Team hatte Özil stolz erklärt, dass zwei Herzen in seiner Brust schlagen würden - ein deutsches und ein türkisches. Es war eine Aussage, die für diejenigen eine Überraschung war, die ihn in letzter Zeit regelmäßig beobachtet hatten - weil wir nicht wussten, dass er überhaupt ein Herz hat.“ Und der „Daily Mirror“ spottete über den Umstand, dass Arsenals neuer Coach Unai Emery seinem Spielmacher vor der Saison die so prestigeträchtige Nummer 10 überantwortet hatte: „Seine neue Rückennummer beflügelte ihn nicht. Özil verschwand erneut. Schwach.“

Freilich: Özil agiert in einer im Umbruch stehenden Mannschaft mit vielen neuen Spielern und einem neuen Trainer. Einem Gegner wie dem von Pep Guardiola trainierten Manchester City mussten sich zudem wohl schon bessere Teams geschlagen geben.

 krone.at
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