Firma im Visier:

Erste Spur zu nervigem Geräusch in Ranshofen

Oberösterreich
14.07.2018 06:55

Eine erste heiße Spur gibt es zu dem rätselhaften Geräusch, das den Braunauer Stadtteil Ranshofen und Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft seit Wochen beschäftigt. Der Verursacher könnte eine Firma sein, die deshalb sogar Ersatzteile für eine Maschine bestellt hat. Ob diese die Lösung sind, ist aber unklar.

Mal müssen sich die Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Braunau mit mehr Beschwerden über das Ranshofner Geräusch herumschlagen, mal weniger. Letzte Woche soll es wieder ganz schlimm gewesen sein, verrät eine Mitarbeiterin. „Krone“-Leser wissen, dass die Behörde seit über einem Monat versucht, die Quelle des Geräuschs ausfindig zu machen. Bewohner von Ranshofen vernehmen nämlich immer wieder (offenbar abhängig von Wind und Wetter) ein metallisches Surren, das deren Nerven strapaziert, aber bis dato nicht zugeordnet werden konnte.

Maschine als „Übeltäter“ in Verdacht
Wie berichtet, beteiligen sich auch zahlreiche Firmen, die Ausgangspunkt sein könnten, aktiv an der Suche und damit Ursachenbekämpfung. Nun verrät Bezirkshauptmann Georg Wojak, dass es mittlerweile eine Spur zum Verursacher gäbe. Ins Visier geraten ist tatsächlich eine ortsansässige Firma. Eine spezielle Maschine könnte die Lärmquelle darstellen. Ob sie wirklich der Übeltäter ist, kann man derzeit aber nicht sagen.

Das nervige Geräusch könnte aus dem Industriegebiet (im Bild die AMAG) kommen, fix ist aber nichts. (Bild: Bavaria Luftbild Verlags GmbH)
Das nervige Geräusch könnte aus dem Industriegebiet (im Bild die AMAG) kommen, fix ist aber nichts.

Ersatzteile wurden bestellt
„Es wurden Ersatzteile für die Maschine bestellt, die Lieferung dauert bis Mitte oder Ende Juli“, so der Bezirkshauptmann. Nach deren Einbau werde man sehen, ob das Geräusch weiter für Beschwerden sorgt. Falls nicht, liegt noch eine Hoffnung auf anstehenden Betriebsurlauben. Sollte das Geräusch in gewissen Wochen gar nicht wahrgenommen werden, könnte man so zumindest weitere Firmen ausschließen.

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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