07.07.2018 19:00 |

90 Gemeinden versorgt

Breitbandausbau geht gut voran: Mobilfunk „lahmt“

Beim Breitbandausbau liegt Kärnten vorne! Laut Infrastrukturministerium gibt es in 90 ausgebauten Gemeinden 99.000 Wohnsitze, die mit Breitband versorgt sind. Das ist immerhin Platz zwei in der Österreich-Wertung. Im Mittelfeld liegen wir allerdings bei der Schnelligkeit der Mobilverbindungen.

Die Strategie „Breitband Austria 2020“ hat zum Ziel, so viele förderungsfähige Projekte wie möglich in Kärnten zu generieren. „Teil der Breitband-Strategie für Kärnten ist der Ausbaus mit Glasfaserkabeln“, so Technologiereferentin LHStv. Gaby Schaunig in einer Aussendung. Es gab zuletzt eine Steigerung.

Bei der Schnelligkeit des Mobilfunknetzes sieht es anders aus: Kärnten liegt mit 34,74 Mbits/s nur über dem Österreich-Durchschnitt: In Klagenfurt surft man mit 42,18 Mbit/s schnell, gefolgt von Hermagor (41,17 Mbit/s) und St. Veit (36,45 Mbit/s). Schlusslicht ist Wolfsberg: 10,8 Mbit/s.

Jene 300 Mbits/s, die Mobilfunkanbieter in der Werbung oft ansprechen, werden nirgendwo in Österreich erreicht. Sogar im „schnellsten“ Ort - Herzogenburg in Niederösterreich - sind 96,85 Mbit/s das Limit. Das Tiroler Polling hatscht mit 5,2 Mbit/s allen hinterher.

Auf dem Mobilfunk-Vergleichsportal erfahren alle „ihre“ Geschwindigkeit.

Serina Babka
Serina Babka
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