Deportivo La Coruna kann weiter vom ersten Champions-League-Gewinn der Vereins-Geschichte träumen. In einem über weite Strecken enttäuschenden Halbfinal-Hinspiel erkämpften sich die Spanier am Mittwochabend vor 47.000 Zuschauern im ausverkauften Drachen-Stadion ein wertvolles 0:0 beim FC Porto.
Die heimstarken Galicier, die zuletzt TitelverteidigerAC Mailand durch ein 4:0 aus dem Wettbewerb geworfen hatten undauch den Platzverweis gegen Jorge Andrade (86./Tätlichkeit)schadlos überstanden, haben damit alle Chancen, im zweitenDuell in 13 Tagen das Endspiel am 26. Mai in Gelsenkirchen zuerreichen. Einen großen Schritt dahin machte am Dienstagder AS Monaco durch sein Hinspiel-3:1 über Chelsea London.
Viele harte Bandagen Vom Anpfiff des deutschen FIFA-Schiedsrichters MarkusMerk an entwickelte sich im mit 47.000 Zuschauern ausverkauftenDrachen- Stadion eine mit harten Bandagen geführte und zunehmendhektische Begegnung, in der Sicherheit für beide Teams oberstesGebot war. Chancen entstanden zunächst nur nach Standardsituationen:Walter Pandiani (9.) für die Gäste und der vom FC BayernMünchen beobachtete Deco (15.) zielten aber zu hoch. Nachdem ersten sehenswerten Angriff der Partie hatte La Coruna dannGlück, dass Nourredine Naybet Carlos Albertos scharfe Linksflankenicht ins eigene Netz lenkte (37.).
Porto ohne Ideen Nach Wiederanpfiff verstärkte der UEFA-Cup-Siegeraus Porto gegen seine Angriffsbemühungen, agierte dabei abermeist zu ideenlos. Die Gäste aus Nordspanien hielten sichweiterhin stark zurück, um keinen Gegentreffer zu riskieren.Bei ihren wenigen Kontern waren sie jedoch gefährlich. Somusste FC-Schlussmann Vitor Baia einmal in höchster Not vordem einschussbereiten Pandiani (59.) klären. Auf der Gegenseitescheiterte Maniche (66.) mit der besten Gelegenheit des gesamtenSpiels per Distanzschuss an der Latte. In der Schlussphase hattePortos eingewechselter Edeljoker Edgaras Jankauskas (82.) das1:0 auf dem Kopf, doch der Ball strich knapp an Molinas Tor vorbei.
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