Mo, 15. Oktober 2018

Frist läuft 2019 aus

07.06.2018 09:20

Bahnhof Mayrhofen: Rasches Handeln ist gefragt

Als „gefährlich“ eingestuft ist laut der Verkehrsabteilung des Landes der Übergang am Bahnhof in Mayrhofen. Die Kreuzung muss bis Ende 2019 entschärft werden, sonst wird sie zurückgebaut. „Es ist Zeit, zu handeln“, warnt Peter Stöckl, Obmann der Jungen ÖVP. Die Gemeinde befindet sich inmitten der Planungsphase.

Die Causa ist nicht neu, doch sie wird immer brisanter. Im November 2017 wurde die Kreuzung durch die Behörde überprüft. „Die Unfälle häuften sich, daher haben wir sie als ,gefährlich’ eingestuft“, erklärt Bernhard Knapp, Vorstand der Abteilung Verkehrsrecht.

Hoffnungen ruhen auf Verkehrskonzept
Das Land hat daraufhin eine zweijährige Übergangsfrist beschlossen. Um die Unfallgefahr im Bann zu halten, darf die Zillertalbahn nur mit 20 km/h über die Kreuzung fahren und muss parallel dazu spezielle Warnsignale abgeben. „Bis Ende 2019 müssen die Verantwortlichen eine Alternative ins Leben rufen, ansonsten werden wir die Kreuzung zurückbauen“, sagt Knapp. Die Lösung könnte zum einen ein Begleitwegenetz sein, zum anderen ruhen die Hoffnungen auf der Realisierung eines großen Verkehrskonzepts, das schon im Oktober 2016 im Gemeinderat beschlossen wurde. Darin enthalten ist etwa der Bau einer Unterflurtrasse.

Fünf-Kilometer-Umweg
Besorgt zeigt sich der Obmann der Jungen ÖVP. „Ein Rückbau des Überganges stellt Anrainer sowie heimische Betriebe vor kaum lösbare Probleme“, sagt Stöckl. Ein Umweg von über fünf Kilometer müsste für das in 100 Meter Luftlinie entfernte Ortszentrum in Kauf genommen werden. „Für die ansässigen Wirtschaftstreibenden geht es um ihre Existenz“, weiß der Obmann. Er spricht sich für den Bau der Unterflurtrasse aus. „Die Bürgermeisterin muss nun endlich aktiv werden und mit den Grundverhandlungen starten“, verdeutlicht Peter Stöckl.

Architektur-Wettbewerb
Und das macht sie auch, genauer gesagt der Mayrhofner Verkehrsausschuss rund um Obmann Markus Bair. „Die Grundeigentümer werden laufend über die Planungsschritte aufgeklärt. Ein Architektur-Wettbewerb wird in Kürze erfolgen. Sobald der Sieger feststeht, können wir Detailgespräche führen“, sagt Bair und ergänzt: „Wir sind zuversichtlich, dass wir die Unterflurtrasse bis Ende 2019 realisiert haben.“ 

Jasmin Steiner
Jasmin Steiner

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