Do, 15. November 2018

„Zu exzessiv“

31.05.2018 17:51

Harte Strafen für Party-Touristen in Amsterdam

Amsterdam geht gegen rüpelhaftes Verhalten von Party-Touristen vor: Wer in der niederländischen Urlauber-Hochburg „exzessiv feiert“, soll durch eine Plakat- und Internetkampagne auf drohende Strafen aufmerksam gemacht werden, teilte das Stadtmarketing am Donnerstag mit. Besonders im Fokus der Kampagne stehen demnach Männer im Alter zwischen 18 und 34 Jahren - vor allem aus Großbritannien und den Niederlanden.

Gruppen junger Party-Touristen reisen zunehmend nach Amsterdam, angelockt von der berüchtigten Bier- und Drogen-Kultur in der liberalen niederländischen Hauptstadt. Die jungen Besucher füllen abends die Bars. „Zu oft ist das Ergebnis Trunkenheit, Lärm auf der Straße, Müll und öffentliches Urinieren“, klagte nun das Stadtmarketing. Darunter hätten Anrainer, Geschäftsleute und andere Besucher zuletzt immer mehr gelitten.

Video: Die Kampagne „Enjoy and Respect“ in Amsterdam

Gegen die Folgen des Party-Tourismus soll die Kampagne mit dem Titel „Genieße und respektiere“ helfen. Die Verantwortlichen warnen dabei vor einem „hohen Preis für schlechtes Benehmen“. Wer beispielsweise öffentlich uriniert oder nachts auf der Straße herumschreit, muss nach geltendem Recht mit einer Geldstrafe von 140 Euro rechnen.

Warnungen auf Plakaten und im Internet
Die Warnungen sollen in den Partyzonen Amsterdams gut sichtbar auf Plakatwänden angebracht werden, wie das Stadtmarketing bekannt gab. Auch im Internet soll die Kampagne laufen: Wer online Reisen nach Amsterdam bucht, soll ebenfalls Warnungen angezeigt bekommen.

Allerdings gehe es nicht darum, den Touristen „mit dem Finger zu drohen wie ihre Eltern“, heißt es in einem Video des Stadtmarketings. Vielmehr solle ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, was erlaubt ist - und was nicht.

Jährlich besuchen rund 18 Millionen Urlauber die niederländische Metropole. Amsterdam versuchte in den vergangenen Jahren immer wieder, den Exzessen von Party-Urlaubern einen Riegel vorzuschieben.

 krone.at
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