"Das beurteilen wir. Wenn wir das Gefühl haben, das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer funktioniert nicht oder das blockiert die Entwicklung der Einzelnen, dann müssen wir nachdenken", wurde Hoeneß in "Die Welt" zitiert. Der Trainer müsse es schaffen, alle bei Laune zu halten, auch die, die nicht spielen, meinte der 57-Jährige zum Überangebot an Stürmern.
Auf die Frage, ob bei Van Gaal eine Dynamik einsetzen könne wie bei Jürgen Klinsmann, antwortete Hoeneß: "Das sind zwei verschiedene paar Stiefel, beide sind von den Strukturen sehr unterschiedlich. Bei Van Gaal gab es keine Vorurteile. Aber beide müssen Erfolg haben, um sich durchzusetzen. Es gibt prinzipiell nicht mehr den Bonus. Van Gaal sagt, er ist sich sicher, dass wir mit der Zeit besser werden und die Systeme greifen."
Die Zeit drängt
Die Frage sei nur, wie lange man Zeit bekomme von den Medien, von der Öffentlichkeit und von den Fans. "Das kann ich nicht sagen", bemerkte dazu Hoeneß. Die Bayern scheinen nach zwölf Runden der Bundesliga mit sechs Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Bayer Leverkusen nur auf dem achten Tabellenplatz auf. In der Champions League stehen die Münchner mit dem Rücken zur Wand, nach vier Runden weisen sie als Tabellendritter vier Punkte Rückstand auf den Gruppen-Zweiten auf.








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