09.05.2018 14:51 |

„Null Toleranz“

Terry A.: Nun Einzelhaft für 23 Stunden am Tag

Falsche Angaben beim Asylantrag, Drogendelikte, Wahnvorstellungen und extrem gewalttätig - die Akte des mutmaßlichen Meißelmörders Terry A. aus Nigeria (es gilt die Unschuldsvermutung) sorgt für Aufregung. Nun heißt es für den brandgefährlichen Afrikaner 23 Stunden am Tag Einzelhaft!

Weiterhin Wirbel rund um den mutmaßlichen Meißelmörder Terry A. (25) aus Nigeria. Wie bereits berichtet, soll der Asylwerber einen Mitbewohner in Maria Enzersdorf (NÖ) mit einem Meißel erschlagen haben. Vor der Festnahme, bei der er zwei Beamte verletzte, hatte der bullige Afrikaner auf einem Kinderspielplatz gewütet. In der Untersuchungshaft in Wr. Neustadt schlug er dann einen Mithäftling krankenhausreif.

„Abgesondert und in Einzelhaft“
„Daraufhin wurde er abgesondert und befindet sich in Einzelhaft“, so Britta Tichy-Martin, Sprecherin des Justizministeriums - das bedeutet: 23 Stunden in der Zelle, aber es besteht die Möglichkeit, unter strenger Bewachung und ohne andere Mithäftlinge einen Hofspaziergang zu unternehmen.

Aktenkundig ist zudem, dass sich Terry A., der bereits mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist, sich unter Vorspieglung falscher Tatsachen (z. B. beim Alter) als Flüchtling in Österreich registrieren ließ. „Das zeigt, welche fatalen Folgen Tricksereien von Asylwerbern haben können. Es gibt seitens der Regierung null Toleranz bei Falschangaben von Asylwerbern, und das ist voll und ganz richtig. Ist dies nicht möglich, muss es harte Strafen geben“, fordert der türkise Generalsekretär Karl Nehammer.

Matthias Lassnig, Kronen Zeitung

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