Di, 23. Oktober 2018

Wegen Platzmangel

16.04.2018 14:49

Prügelattacke auf Mutter in Wiener U-Bahn-Lift

Eine Horrorfahrt im U6-Aufzug in Wien-Michelbeuern hat Flor de Violetta Castro-Fuchs hinter sich. Die Mutter eines Sohnes (18) im Rollstuhl wurde im Lift von zwei Serbinnen attackiert. Der Streit war eskaliert, weil offenbar zu wenig Platz im Lift war und sich die beiden Frauen noch hineingedrängt hatten.

Castro-Fuchs wollte ihren Sohn zur Untersuchung ins AKH bringen. Beim Aufzug dann der Stau - mehrere betagte Damen, der 18-Jährige im Rollstuhl mit seiner Mutter -, damit war der enge Lift praktisch voll. „Die beiden wollten sich noch hineinzwängen“, meint das Prügelopfer. Ein wüstes Wortgefecht entstand, kurze Zeit später kam es zu Handgreiflichkeiten.

Keine Videoüberwachung
Schläge und Tritte gegen Kopf und Oberkörper hat die gebürtige Guatemaltekin nach eigenen Angaben abbekommen und musste medizinisch versorgt werden. Die Polizei konnte die Täterinnen - Mutter (40) und Tochter (18) - noch auf dem Spitalsareal stellen.

„Sie gaben an, von der Gegenseite ebenfalls an den Haaren gezogen worden zu sein. Von wem die Gewalt ausgegangen ist, werden wohl erst die Einvernahmen klären können“, erklärt Polizeisprecher Daniel Fürst. Wenig hilfreich: Im Aufzug gibt es keine Videoüberwachung. Und Aussage gegen Aussage macht die Klärung des Falles nicht leichter.

Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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