Mi, 26. September 2018

Schwierige Rettung

08.04.2018 12:11

Landwirt (42) unter Sämaschine eingeklemmt

Eine Dreiviertelstunde dauerte es, bis ein 42-jähriger Landwirt in St. Valentin aus einer Bohnensämaschine befreit war. Der Bauer war mit dem rechten Bein in eine mit kleinen Grabschaufeln bestückte Walze geraten und sein 17-jähriger Sohn, der den Traktor lenkte, konnte noch rechtzeitig stoppen - sonst wäre der Fuß zerquetscht worden.

Vater und Sohn waren am Abend am Acker in der Ortschaft Rubring mit dem Säen von Bohnen beschäftigt, der 42-Jährige stand auf der am Traktor angehängten zwei Tonnen schweren Maschine. Der 17-Jährige lenkte den Traktor - zum Glück nur in Schrittgeschwindigkeit. Denn als der Vater während der Arbeit Einstellungen am Getriebe vornahm, rutschte er ab oder stieg daneben - er konnte noch nicht zum Unfallhergang befragt werden - und geriet in die sogenannte Packerwalze, die den Boden aufreißt, damit hinten die Bohnen eingebracht werden können.

Schreie alarmierten Sohn
Seine Schreie alarmierten den Sohn, der sofort stoppte. Doch die Maschine hatte das Bein bereits erfasst und stand darauf, hatte es eingeklemmt.

Millimeterarbeit
Notarzt, Feuerwehr und Polizei eilten zum Unfallort. Der Notarzt konnte den Patienten stabilisieren, dann begannen die Feuerwehrleute mit hydraulischen Rettungsgeräten und einer Winde - einem überdimensionalen Wagenheber - die Maschine anzuheben, Millimeter um Millimeter, um das eingeklemmte Bein nicht noch schwerer zu verletzen. Nach 45 Minuten war der Landwirt befreit und wurde vom Rettungshelikopter ins Spital geflogen.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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