Thomas Letsch

„Kritik von Wohlfahrt war gut und wichtig“

Fußball National
31.03.2018 08:14
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Austria-Trainer Thomas Letsch ist überzeugt, dass jeder der Spieler weiß, um was es in den letzten neun Runden geht. Kein Blick zurück, der Fokus ist voll aufs Samstag-Spiel gegen Altach und die Zukunft gerichtet. 

Knapp zwei Wochen ist sie nun her, die violette 0:5-Klatsche in Salzburg. Die Neo-Cheftrainer Thomas Letsch nach einer „kurzen, intensiven Analyse“ mit der Mannschaft abgehakt hat, seit Tagen ist sein Fokus voll auf das Spiel gegen Altach und die Zukunft gerichtet: „Was soll ich noch zurückschauen? Was passiert ist, ist passiert, können wir ohnehin nicht mehr ändern, wir können nur schauen, dass wir es besser machen!“

Das Ergebnis der Arbeit in der Länderspielpause sollen die Fans heute gegen Altach auf dem Platz sehen, dort anknüpfen, wo man zuletzt daheim gegen Wolfsberg (4:0) und St. Pölten (2:0) aufgehört hat, will man. Damit aus der „Mission Impossible“ doch noch eine „Mission Possible“ wird, sprich, der Europacup-Startplatz doch noch erreicht wird.

„Zusätzlich motivieren muss ich niemand“
Die von Sportchef Franz Wohlfahrt nach dem 0:5 in Salzburg an manchen Spieler gerichtete Kritik („einige interessiert das anscheinend gar nicht mehr, sie sind mit dem Kopf nicht mehr dabei“) empfand Letsch als „gut und wichtig“, die Mannschaft, so der Trainer zuversichtlich nach den letzten Tagen, hat’s kapiert: „Zusätzlich motivieren muss ich niemand!“ Sportlich? Letsch erwartet einen „robusten, zweikampfstarken Gegner, gegen den wir unser Ding durchziehen müssen“. Ohne Dominik Prokop, den die Adduktoren „zwicken“.

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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