Sa, 21. Juli 2018

Es geht um Frauen

22.03.2018 15:41

Prügel-Fernduell zwischen Biden und Trump

Dieses Wortduell erinnert an jene Show, die üblicherweise Boxer vor ihrem Aufeinandertreffen im Ring abliefern. Doch in diesem Fall, und das macht die Sache ziemlich absurd, handelt es sich bei den Kontrahenten, die ankündigen, den jeweils anderen „windelweich“ zu prügeln, um den ehemaligen US-Vizepräsidenten Joe Biden und den amtierenden US-Staatschef Donald Trump. Konkret geschah Folgendes: Biden sagte am Dienstag bei einer Versammlung in Florida, wenn er mit Trump zusammen in die Schule gegangen wäre, hätte er diesen wegen seines mangelnden Respekts vor Frauen „windelweich geprügelt“. Darauf konterte Trump am Donnerstag, bei einer Prügelei mit ihm würde Biden „schnell und hart zu Boden gehen“.

Bidens Worte fielen während einer Veranstaltung an der University of Miami zum Thema sexuelle Gewalt. Der frühere Vizepräsident bezog sich auf ein im Wahlkampf aufgetauchtes Video, in dem sich Trump mit sexuellen Übergriffen auf Frauen gebrüstet hatte. „Der Kerl, der schließlich unser nationaler Anführer wurde, hat gesagt: ,Ich kann einer Frau überall hinpacken, und sie mag es‘“, sagte Biden. Er griff dann seine frühere Äußerung aus dem Wahlkampf auf, wenn er und Trump Schüler wären, würde er Trump „hinter die Turnhalle mitnehmen und windelweich prügeln“.

Trump: „Droh nicht Leuten, Joe!“
Der 71-jährige Trump entgegnete auf Twitter: „Der verrückte Joe Biden versucht, den harten Burschen zu markieren. Tatsächlich ist er schwach, mental wie physisch, und trotzdem droht er mir zum zweiten Mal mit einem körperlichen Angriff.“ Der Präsident fuhr fort: „Er kennt mich nicht, aber er würde schnell und hart zu Boden gehen und dabei heulen. Droh nicht Leuten, Joe!“

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