Am 23. Oktober werde die Ausbildung der Postler mit einem Abschlussgespräch, das aber keinesfalls den Charakter einer Prüfung habe, beendet. Daher könne man auch davon ausgehen, dass von den 32 Neo-Polizisten keiner mehr verloren geht. Einer der acht Ausgeschiedenen wäre aus disziplinären Gründen vom Arbeitsplatz entfernt worden (siehe Infobox), für die restlichen sieben Postler hätte sich der neue Job als nicht der richtige herausgestellt.
Fünfphasiges Ausbildungsprogramm
Die Ausbildung ist laut Gollia in fünf Phasen abgelaufen: In der ersten Woche stand eine theoretische Einführung im Mittelpunkt, bei der die Postler mit Verfassungsrecht und Dienstrecht vertraut gemacht wurden. Danach folgte eine zweiwöchige Phase mit EDV-Einführung, bei der gelehrt wurde, welche Computersysteme durch die Polizei angewendet werden.
Fünf Wochen lang wurden die Postler dann einem "Praxistest" an ihrer zukünftigen Dienststelle unterzogen. Bei diesem sei es laut dem Sprecher des Innenministeriums zu durchwegs "sehr positiven Feedbacks" gekommen. In der letzten Woche steht nun noch eine letzte theoretische Runde an, bei der auch etwaige Unklarheiten bei den neuen Mitarbeitern aus der Welt geschafft werden sollen.
Ausweitung auf ganz Österreich geplant
Nach den ersten positiven Erfahrungen soll nun das Projekt auch auf ganz Österreich ausgeweitet werden: Kamen die Postler bisher nur aus Oberösterreich (7), Niederösterreich (12) und Wien (13), so würden nun wohl auch Interessenten aus Salzburg, Tirol und der Steiermark zum Zug kommen. Ab 2. November folgen den "Hilfssheriffs" 25 neue Umschulungskandidaten, am 1. Dezember sogar 60.









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