„Alles begann mit dem Herunterladen von Musik aus dem Netz“, sagte die Pinzgauerin (24) vor Gericht. Dabei seien dann auf einmal die Werbefenster auf dem Bildschirm aufgegangen, wo auch Pornos angeboten wurden. „Also habe ich draufgeklickt“, sagte die arbeitslose Salzburgerin. „Aus Neugier.“
Razzia entlarvte die 24-Jährige
Im Zuge einer Razzia kamen die Behörden schließlich auf die Spur der Frau. Laut eigenen Angaben habe sie aber nicht auf das Alter der Darsteller geschaut. Auch dass sie damit automatisch zu einem sogenannten Tauschpartner im Netz wurde, sei ihr völlig unbekannt gewesen.
Der Gutachter attestierte der Angeklagten nur eingeschränkte Zurechnungsfähigkeit. Das Urteil von Richterin Bettina Maxones-Kurkowski, drei Monate bedingt, ist rechtskräftig. Die Angeklagte stimmte zu, dass ihr PC vernichtet wird.
von Max Grill, Kronen Zeitung









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