Über fünf Stunden wurden am Mittwoch in Wien diskutiert, bis sich die gegensätzlichen Auffassungen der Bundes- und der Kärntner Landespartei auf einen gemeinsamen Nenner bringen ließen. Der heißt „rechtsliberal“ und soll einstimmig beschlossen worden sein. Mit näheren Details wollen die Orangen erst bei einer Funktionärskonferenz am 26. Oktober herausrücken.
Der neue Kurs soll die Vorstellungen von Parteigründer Haider widerspiegeln. Dabei geht es laut Bucher aber nicht um eine Profilierung, sondern lediglich um eine „Profilschärfung“. Auf jeden Fall ist die Positionierung „rechts der Mitte“ – damit können auch die Kärntner leben.
Für Scheuch ist auch das Thema Abspaltung und Wiedervereinigung mit der FP vom Tisch: „Das war keine Drohung. Aber wenn es anders ausgegangen wäre, hätten wir Kärntner uns neu ausrichten müssen.“ Gegen „liberale Ansätze“ hat Scheuch nichts – wenn sie sich auf das Wirtschaftsprogramm beschränken.
von Waltraud Dengel („Kärntner Krone“)









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