Mi, 17. Oktober 2018

Kurz vor der Grenze

08.03.2018 14:24

Kindesentziehung von Polizei gerade noch vereitelt

Die Autobahnpolizei hat Mittwochfrüh im Nordburgenland kurz vor der Grenze zu Ungarn einen Kindesentführer gestoppt. Eine 30-jährige Rumänin aus Oberösterreich hatte in der Nacht bei der Exekutive Alarm geschlagen. Ihr 33-jähriger Noch-Ehemann habe nach einem Streit die zwei Söhne - acht und 13 Jahre alt - aus der gemeinsamen Wohnung mitgenommen.

Das Paar lebt in Scheidung, weshalb der Ehemann angeblich vor einigen Tagen vor seiner Frau und den Kindern mit Selbstmord drohte, sollten die Buben nicht mit ihm in seine Heimat zurückgehen. Da er keinen Führerschein besitzt, organisierte er nach Angaben vom Donnerstag einen Chauffeur, der ihn, die beiden Söhne und auch seinen Bruder nach Rumänien bringen sollte.

20 Kilometer vor Grenze gestoppt
Nach der Meldung der Frau leitete die Polizei eine Fahndung in ganz Österreich ein. Etwa 20 Kilometer vor der ungarischen Grenze hielten dann Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Potzneusiedl im Bezirk Neusiedl am See den gesuchten Pkw an. Die beiden Kinder waren wohlauf und befinden sich bereits wieder bei der Mutter. Gegen den Vater wurde ein Betretungsverbot für die Wohnung ausgesprochen. Er sowie der Autofahrer werden angezeigt.

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