Ehrenbegräbnis

Getöteter Soldat in seinem Heimatort zu Grabe getragen

Österreich
10.10.2009 19:18
Schmerzgebeugte Familienangehörige, schluchzende Freunde, Kameraden mit Tränen in den Augen, berührende Abschiedsszenen - am Samstagnachmittag wurde jener Soldat in seinem burgenländischen Heimatort Neuhaus am Klausenbach zu Grabe getragen, der am Mittwoch am Truppenübungsplatz in Allentsteig in Niederösterreich auf so tragische Weise ums Leben gekommen war.

Auch Verteidigungsminister Norbert Darabos erwies dem im Dienst verunglückten Vaterlandsverteidiger die letzte Ehre.

Wie berichtet, war der 20-jährige Korporal bei einer Scharfschießübung getötet worden, als es im Feuerstellungsraum einer Panzerhaubitze zur verheerenden Explosion einer Sprenggranate kam.

Alle weiteren Infos zum Unglück findest du in der Infobox.

Bürgermeister: "Er war sehr beliebt"
Der Neuhauser Bürgermeister hatte am Freitag über das Unfallopfer gesagt: "Er war nicht nur bei mir als Nachbar, sondern bei allen Mitbürgern sehr beliebt – die ganze Gemeinde Neuhaus am Klausenbach steht unter Schock. Aber dem Bundesheer macht in diesem Fall keiner einen Vorwurf."

Krankenstand abgelehnt
Nur wenige Tage vor der Truppenübung, die so tragisch enden sollte, hatte sich der Soldat, der ursprünglich Polizist werden wollte, bei einem Fallschirmsprung am Bein verletzt. Doch den empfohlenen Krankenstand trat der Korporal nicht an – er wollte in Allentsteig dabei sein...

Kronen Zeitung

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