So, 21. Oktober 2018

„Gute Nachrichten“

03.03.2018 08:00

#wirtun: Neuer Fonds unterstützt Frauen in Not

Ob im Filmgeschäft oder im Sport – viele prominente Frauen haben sich im Zuge der #metoo-Debatte zu Wort gemeldet. Um aber auch Frauen zu helfen, die abseits der Öffentlichkeit immer wieder zu Opfern werden, ruft die Caritas die neue Plattform #wirtun ins Leben.

Im Zuge der #metoo-Debatte wurde über viele Übergriffe an Frauen berichtet. Doch es gibt auch Frauen, die sich öffentlich kein Gehör verschaffen können. Wie die 28-jährige Shirin, die in einer Einrichtung der Caritas lebt: „Meine Kinder haben irgendwann geglaubt, Männer sind halt so. Sie schlagen, prügeln, schreien. Das ist normal.“ Um Menschen wie Shirin zu helfen, ruft die Caritas nun die #wirtun-Bewegung ins Leben und gründet einen spendenfinanzierten Fonds, der ausschließlich Frauen in Krisensituationen zugutekommen soll.

Frauen, die Übergriffe erlitten haben und dringend ein Notquartier brauchen. Frauen, die obdachlos sind, Alleinerzieherinnen und von Altersarmut Betroffene. Frauen, die Gewalt aushalten, aus Angst davor, mit Kind auf der Straße zu stehen. Dass die Nachfrage nach speziellen Hilfsangeboten größer ist, als das vorhandene Angebot, zeigt, wie wichtig solche Initiativen sind. Am Weltfrauentag, 8.3.2018, wird die #wirtun-Bewegung gestartet. Zu den zahlreichen prominenten Unterstützern zählen Doris Schmidauer, Ehefrau von Bundespräsident Van der Bellen, Mentalistin Amélie van Tass, Schauspielerin Adele Neuhauser, das Satiriker-Duo Christoph Grissemann & Dirk Stermann und viele andere. Infos & Spenden: www.wir-tun.at

 Ombudsfrau
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