Sa, 15. Dezember 2018

„Gefesselt, gefoltert“

01.03.2018 09:25

Evan Rachel Wood schildert Brutal-Vergewaltigungen

Sie nennt keine Namen, aber damit endet auch die Diskretion von Evan Rachel Wood. Der Star aus der Serie „Westworld“ hat vor einem US-Kongressausschuss, der die Rechte von Opfern von (Sexual-)Verbrechen diskutiert, geschildert, wie sie zweimal in ihrem Leben brutal vergewaltigt worden ist.

Der erste Fall liegt zehn Jahre zurück, aber Wood leidet noch immer an den Folgen des „giftigen geistigen, körperlichen und sexuellen Missbrauchs” - durch einen Ex-Partner. Es begann ganz langsam und eskalierte dann. Der Peiniger habe sie mit Gehirnwäschen und Todesdrohungen gefoltert.

„Gefesselt und gefoltert“
Die 30-Jährige unter Tränen: „Ich wachte neben dem Mann auf, der behauptete, mich zu lieben, und der meinen – wie er glaubte ohnmächtigen – Körper vergewaltigte.” Doch es kam noch schlimmer: Der Freund habe sie an den Händen gefesselt aufgehängt und gefoltert, „bis mein Missbrauchstäter meinte, dass ich meine Liebe zu ihm bewiesen hatte”. Und: „In den Momenten, in denen ich geschlagen wurde und mir unaussprechliche Dinge gesagt wurden, fühlte ich echt, dass ich sterben könnte.” Sie hatte Angst zu fliehen: „Er hätte mich gefunden.“

„Scham und Verzweiflung“
Der Star fühlt bis heute „Scham und Verzweiflung“. Sie bekam Depressionen, wurde süchtig und versuchte zweimal, Selbstmord zu begehen. Erst die Einlieferung in eine psychiatrische Klinik warf das Ruder in ihrem Leben herum. „Sieben Jahre nach den Vergewaltigungen – Mehrzahl – stellte man fest, dass ich unter posttraumatischen Belastungsstörungen leide.”

Ihre Peiniger beschreibt Wood, die von 2012 bis 2014 mit dem Schauspieler Jamie Bell verheiratet war, als „sehr mächtige, sehr reiche, sehr narzisstische, weiße Männer“.

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