Do, 21. Juni 2018

Motiv Eifersucht?

28.02.2018 10:52

Steirischer Arzt soll Freundin vergewaltigt haben

Seit vergangenem Wochenende sitzt ein praktischer Arzt aus der Steiermark in Graz in der Justizanstalt Jakomini in Untersuchungshaft. Der schwerwiegende Vorwurf: Der 39-Jährige soll seine Lebensgefährtin dreimal vergewaltigt, sie gefährlich bedroht und sie mit Tritten und Schlägen malträtiert haben.

Der Verdächtige ist zwar Allgemeinmediziner, aber derzeit - in Zeiten wie diesen als Arzt eher ungewöhnlich - ohne Beschäftigung. Schreckliche Vorwürfe haben den 39 Jahre alten, gebürtigen Steirer nun in Untersuchungshaft und somit hinter Gitter gebracht: Er soll seine Lebensgefährtin vergewaltigt haben - insgesamt dreimal, wie auch die Staatsanwaltschaft Graz bestätigt.

Ein erster Übergriff soll bereits im Sommer 2017 passiert sein, zusätzlich soll er ihr auch noch gefährlich gedroht haben. Weitere Gewalttaten folgten, so auch im Februar 2018. Mit Fußtritten und Schlägen soll er auf sie losgegangen sein. Dazu wurde die Frau auch ärztlich untersucht.

Von Freundin betrogen?
Als Motiv könnte Eifersucht infrage kommen. Die Freundin - so zumindest die Vermutung des Verdächtigen - soll ihn mit einer Ungarin betrogen haben. Das ließ ihn ausrasten. Der Arzt wurde am vergangenen Wochenende zuerst ins Polizeianhaltezentrum und anschließend in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.

Monika Krisper
Monika Krisper

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.