Mo, 25. Juni 2018

„Haus der Musik“

23.02.2018 09:45

Vorplatz soll zur großen Begegnungszone werden

Am Donnerstag wurde im Innsbrucker Gemeinderat die Idee für den unmittelbaren Nahbereich des „Hauses der Musik“ vorgestellt. Gehsteige und Parkplätze sollen weichen, um Platz für eine Begegnungszone zu schaffen, in der alle gleichberechtigt sind. Fußgänger, wie Radfahrer und Pkws. Die Kosten: Drei Millionen Euro.

„Großräumig denken“, hieß es bei der Planung des neuen Platzes rund um das „Haus der Musik“ am Rennweg. Denn die Verantwortlichen machten es sich zum Ziel, sämtliche „Stakeholder“ rund um das neue Zuhause von Kunst und Kultur mit einzubinden. Die „Stakeholder“ sind das Landestheater, die Hofburg, die Altstadt und der Hofgarten.

Neue Begegnungszone
„All das soll durch die neue Platzgestaltung miteinander verbunden werden und so aus mehreren Einzelteilen ein Ganzes machen“, erklärt BM Christine Oppitz-Plörer die Idee. Gehsteige und Parkplätze sollen zu Gunsten einer Begegnungszone weichen, in der alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sein sollen.

Ort für Veranstaltungen
Kunst und Kultur sollen nicht nur drinnen stattfinden, sondern auch unter freiem Himmel zelebriert werden können. Im Untergrund wird an einer Infrastruktur gebaut, die es erlauben soll, dass hier ein Ort für Veranstaltungen entsteht. Strom, Wasser, Internet und dergleichen sollen in Schächten auf ihre Nutzung warten.

Brunnen kommt wieder
Den Aufenthalt versüßen sollen zwei Grünflächen, Sitzgelegenheiten, wie man sie schon von der Innpromenade kennt und erhaltene, wie neu gepflanzte Bäume, die den Flair des Hofgartens auch über dem neuen Platz versprühen sollen. Ein Brunnen, der normalerweise am Vorplatz steht, wurde aktuell abgebaut. Er wird restauriert und im Anschluss wieder auf den Platz zurück kehren. Bis zur Rad-WM soll (bis auf die neuen Bäumchen) alles im Nahbereich des Hauses der Musik fertig werden.

Kosten für den Platz
Anders als beim Haus selbst verriet Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörrer auch die Kosten: Drei Millionen werden investiert. Alles, was über den so genannten Nahbereich hinausgeht, kann erst 2019 gestaltet werden. Dafür sind die Kosten noch unklar. 

Anna-Katharina Haselwanter
Anna-Katharina Haselwanter

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.