21.02.2018 16:44 |

Klinikum Klagenfurt

Erster Simulations-OP: Mehr Patientensicherheit

Am Klinikum Klagenfurt wurde der erste Simulations-Operationssaal eröffnet. Dort können Ärzte, Krankenschwestern und Pflegepersonal sämtliche Notfälle trainieren. Im Nebenraum ist sogar noch ein spezieller Frühgeborenensimulator untergebracht.

Er heißt „kleiner Paul“ und schaut fast so aus wie ein echtes Frühchen; und er reagiert sogar. Der Frühchen-Roboter ist das zur Zeit ausgereifteste Modell der Welt und durch das Training an diesem Simulator kann die Versorgungsqualität von kritisch kranken Früh- und Neugeborenen deutlich verbessert werden.

Für medizinischen Notfall optimal vorbereitet
Rund 370 Babys kommen pro Jahr als Frühgeborene auf die Welt, 50 davon fallen in die Hochrisikogruppe. „Diese realitätsnahen Trainingsmöglichkeiten bereiten unser Team auf jeden medizinischen Notfall optimal vor“, freut sich der Leiter der Kinder- und Jugendheilkunde, Wilhelm Kaulfersch.

Intensivzimmer zur Simulation
Diese Voraussetzungen sind auch im ersten Simulations-OP gegeben, wo Ärzte, Schwestern und Pflegepersonal regelmäßig sämtliche Notfallmodelle durchspielen können. Zusätzlich gibt es auch ein Intensivzimmer zur Simulation sowie einen Regieraum für die operative Steuerung der Szenarien

Im Gesundheitswesen könne man nicht einsparen
Knapp 800.000 Euro wurden in das Trainingszentrum investiert, 40 Prozent davon steuerte der Kärntner Gesundheitsfonds bei, der Rest wurde von der Kabeg finanziert. „Wer glaubt, im Gesundheitswesen einsparen zu können, verkennt die Realität“, betont Gesundheitsreferentin Prettner.

Claudia Fischer
Claudia Fischer
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