Sa, 23. Juni 2018

Wieder Geld geflossen

16.02.2018 18:53

Auch „Playboy“-Model gibt nun Affäre mit Trump zu

US-Präsident Donald Trump soll nicht nur eine Affäre mit einer Pornodarstellerin, sondern auch mit einem "Playboy"-Model gehabt haben. Das ehemalige "Playmate" Karen McDougal räumte eine mehrmonatige Sex-Beziehung zu dem Immobilienmogul ein. Zum Zeitpunkt des Liebesabenteuers sei Trump bereits mit der heutigen First Lady Melania verheiratet gewesen - und auch der gemeinsame Sohn Barron sei bereits auf der Welt gewesen.

Wie auch im Fall der Pornodarstellerin Stephanie Clifford alias "Stormy Daniels" soll es ein finanzielles Arrangement mit McDougal gegeben haben, um die Affäre im Wahlkampf 2016 geheim zu halten, hieß es laut einem am Freitag veröffentlichten Bericht des Magazins "New Yorker" weiter.

Ein Sprecher des Weißen Hauses dementierte laut der Zeitung jedoch jegliche Beziehung Trumps zu McDougal in gewohnten Worten: Dies sei eine alte Geschichte und "Fake News". Die Berichte über eine Affäre Trumps mit Clifford waren zuvor bereits von Vizepräsident Mike Pence zurückgewiesen worden.

Trump hatte zwei Affären parallel – neben Ehefrau Melania
Trump soll beide angebliche Affären teilweise zur selben Zeit gehabt haben. Er war damals bereits mit seiner dritten Ehefrau und der heutigen First Lady Melania verheiratet. Diese hatte bereits ihren gemeinsamen Sohn Barron zur Welt gebracht.

Die heute 46-jährige McDougal berichtete dem "New Yorker", sie habe Trump im Juni 2006 in der "Playboy Mansion" von Magazingründer Hugh Hefner in Los Angeles kennengelernt. Dort wurde damals eine Folge von Trumps Reality-Serie "The Apprentice" gedreht. Ihre Beziehung zu Trump habe über neun Monate hinweg gedauert, berichtete das Magazin unter Berufung auf handschriftliche Aufzeichnungen McDougals.

Vertrauter Trumps kaufte Exklusivrechte an Story
Während des Wahlkampfs 2016 bekam McDougal dann 150.000 Dollar (nach heutigem Wert etwa 120.000 Euro) von dem Medienunternehmen American Media Inc. (AMI), dem Mutterhaus des Skandalblatts "National Enquirer", für die Exklusivrechte an ihrer Geschichte über die Affäre gezahlt.

AMI-Chef David Pecker soll laut "New Yorker" aber nie vorgehabt haben, diese Geschichte zu veröffentlichen. Pecker ist ein Freund Trumps. Insofern kann das Arrangement mit McDougal als Versuch gedeutet werden, die Affäre unter Verschluss zu halten.

Wenige Tage vor der Wahl berichtete allerdings das "Wall Street Journal" über den Deal zwischen AMI und McDougal - die Geschichte schlug damals allerdings nicht allzu hohe Wellen.

Stillschweigevereinbarung wurde von Trumps Anwalt gebrochen
An die Pornodarstellerin Clifford zahlte das Trump-Lager während des Wahlkampfs 130.000 Dollar, wie der Trump-Anwalt Michael Cohen vor wenigen Tagen bestätigte. Cohen will das Geld aus eigener Tasche gezahlt haben - wofür, das sagte er nicht. Laut US-Medienberichten soll es ein Schweigegeld gewesen sein.

Stormy Daniels, wie der Pornostar in der Branche heißt, will nun aber offenbar doch über ihre mutmaßliche Affäre mit dem heutigen Präsidenten auspacken: Nachdem Trumps Anwalt die Zahlung eingeräumt habe, sei die Stillschweigevereinbarung de facto gebrochen, sagte Cliffords Managerin Gina Rodriguez am Mittwoch in US-Medien: "Das gilt jetzt nicht mehr, und Stormy wird ihre Geschichte erzählen."

Bereits in einem 2011 geführten Interview mit dem Magazin "In Touch", das erst im vergangenen Monat veröffentlicht wurde, hatte Clifford von der angeblichen Affäre mit Trump berichtet.

 krone.at
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