Joseph Haydn brachte den besonderen Vogel - er konnte angeblich mehrere Sprachen sprechen und sogar die erste Strophe der Kaiserhymne pfeifen - aus London mit. Das Tier hatte er während seines Aufenthaltes in der britischen Metropole im Jahr 1791 auf dem dortigen Obst-, Blumen- und Gemüsemarkt erworben.
Haydn kaufte den Papagei und nahm ihn mit zurück nach Wien, wo er sein langjähriger Hausgenosse wurde. Der Vogel pfiff nach kurzer Zeit zum Vergnügen der Besucher Haydns populärste Melodien.
Papagei brachte mehr Geld als Haydns Haus
Als Joseph Haydn im Jahr 1809 starb, wurde sein Nachlass versteigert. Den mit Abstand höchsten Preis soll damals der Papagei erzielt haben, der einem adeligen Bieter mehr wert war als Haydns stattliches Haus in Wien-Gumpendorf. Am Ende des Haydn-Jahres 2009 soll nun der Papagei des Komponisten als Botschafter des Burgenlandes und des erfolgreichen Jubiläums symbolisch hinausfliegen und in allen Sprachen der Welt über das Genie Joseph Haydn berichten.










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