Heute Wiener Derby

Rapid: Mit Schobi aus der „violetten Hölle“

Sport
04.02.2018 07:16
Porträt von krone.at
Von krone.at

Rapid geht heute mit einer offenen Wunde in das 325. Wiener Derby gegen die Austria Bislang jubelte im Allianz-Stadion immer die Fink-Truppe Was nur den letzten grünen Helden kalt lässt.

Natürlich hat man das im Hinterkopf.“ Was Austrias Kapitän Holzhauser vermutet, bestätigt auch Rapids Motor Schwab. Was in Hütteldorf als Festung geplant wurde, mutierte von der grünen zur violetten Hölle!

Im Allianz-Stadion ist Rapid gegen den Erzrivalen noch sieglos, hat gefühlt dreimal verloren. Zweimal real und verdient 0:2. Und nach dem 2:2 im Sommer, als Schaub und Co. 2:0 führten, 70 Minuten dominierten, jubelte auch nur die Fink-Truppe. Nach wie vor eine offene Wunde.

"Spiel des Jahres"
Außer bei Philipp Schobesberger. „Ich war bei den drei Spielen ja nicht dabei“, winkt Rapids Turbo ab. Heute steigt sein erstes Derby im Allianz-Stadion. Und er soll mit seiner Unbekümmertheit den Unterschied ausmachen. Wie im Oktober, als er die Austria im Happel-Oval binnen drei Tagen zweimal erlegte: In der Liga mit einem „verirrten“ Kopfball zum 1:0, dann mit einem Traum-Freistoß zum 2:1 im Cup. Denn danach netzte der 24-Jährige gar nicht mehr. „Dann wird’s Zeit, dass ich jetzt nachlege“, grinst Schobi. „Wie ich treffe, ist egal. Das ist das Spiel des Jahres.“ Zumindest emotional.

Auch für Rapids Trainer Djuricin: „In unserem Stadion sind wir uns und den Fans einen Derbysieg schuldig.“ Denn der letze (3:1) in Hütteldorf liegt schon vier Jahre zurück. Von damals sind mit Salamon und Murg nur noch zwei Austrianer dabei. Letzterer aber für Rapid.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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