Di, 21. August 2018

Borussia Dortmund

18.01.2018 15:42

Stöger: „Gehe davon aus, dass Aubameyang bleibt!“

Trainer Peter Stöger glaubt an eine Zukunft von Pierre-Emerick Aubameyang in Dortmund. Auf die Frage, ob der Stürmer bleibe, antwortete er: "Ich gehe davon aus." Ein Verkauf würde weh tun. Vor dem Spiel am Freitag bei Hertha meinte er: "Jemanden mit dieser Torquote zu ersetzen, wäre schwer."

Seitdem Stöger den Gabuner Sonntag vor dem Heimspiel gegen Wolfsburg (0:0) wegen einer geschwänzten Teamsitzung suspendiert hatte, wird über einen baldigen Wechsel von Aubameyang wild spekuliert. Laut "Bild" ist Aubameyangs Vater und Berater Pierre bereits nach London gereist, um dort mit dem FC Arsenal zu verhandeln. Laut "kicker" kann der Torjäger ab einer Ablöse von 70 Millionen Euro gehen. Aber bisher gab es kein einziges offizielles Angebot an den BVB.

Aber trotzdem gibt es einen Plan B. Mögliche Ersatzkandidaten für Aubameyang sind Olivier Giroud (Arsenal) und Micky Batshuayi (Chelsea), die bei ihren Klubs derzeit ein Reservistendasein fristen.

"Nicht nachvollziehbar"
Zum Fehlverhalten von Aubameyang meinte Stöger in der "Sport Bild": "Enttäuschung ist der falsche Ausdruck. Eher Unverständnis, denn ich kann sein Verhalten nicht wirklich nachvollziehen. Da bin ich allerdings auch nicht der Einzige. Ich habe Auba bislang als ordentlichen Typen kennengelernt. Das macht sein Handeln für mich noch schwerer nachvollziehbar. Aber persönlich enttäuscht – im Sinne von, dass es mich besonders und mehr als die Mannschaft oder den Klub trifft – bin ich nicht."

Der Theorie, dass Aubameyang ihm seine persönliche Zukunft beim BVB versauen könnte (Geht er, fehlt ein Torjäger; bleibt er, würde es ein "XXL-Problem" in der Mannschaft geben), widerspricht Stöger: "Diese These trifft nicht zu. Ich will, dass jeder Spieler Halt im Team findet. Das ist mein oberstes Gebot. Da denke ich nicht darüber nach, ob mir jemand meine Zukunft verderben könnte. Und ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft als Gruppe relativ klar ist und weiß, was sie will."

Positiv in die Zukunft
Stögers Vertrag ist bekanntlich nur bis zum Ende der Saison datiert. Bezüglich seiner Zukunft meint der Coach: "Mein Anspruch ist es immer, erfolgreich zu sein. Ich werde versuchen, meine Chance zu nutzen, und dann sehen wir, was passiert. Wenn ich erfolgreich bin – es aber nicht weitergehen würde – hätte ich danach wahrscheinlich wieder gute Möglichkeiten. Und wenn alles passt, bleibe ich in Dortmund."

 

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