Mo, 16. Juli 2018

König von Adelboden

08.01.2018 08:29

Kristoffersen: „Hirscher der Beste aller Zeiten“

 Der König von Adelboden, der König der ganzen Alpin-Welt: Marcel Hirscher fuhr auf dem Chuenisbärgli seine Weltcup-Siege 51 und 52 ein! Seine Konkurrenten staunen und verzweifeln schön langsam. Henrik Kristoffersen: "Marcel ist wahrscheinlich der Beste aller Zeiten." (Im Video oben sehen Sie Kristoffersens Wutausbruch nach dem Rennen in Zagreb.)

Sechs Siege in Serie in seinen Parade-Disziplinen Slalom und Riesentorlauf! Ungeschlagen seit 10. Dezember. Das ist selbst für Marcel Hirscher einzigartig, ein neuer Rekord. „Ich bin mit einer genialen Mischung aus Spaß, Risiko, perfektem Material unterwegs. Dazu kommt, dass ich das Hundertstel-Glück auf meiner Seite hab“, sagte der Superstar nach seinem Doppelpack auf dem legendären Chuenisbärgli. Glück, das er mit seinen unvergleichlichen Husarenritten aber einfach auch erzwingt.

 

Gesamtsieg Nr. 7? "Ist mir egal"
Und Marcel ergänzt nach kurzer Nachdenkpause: „Es mag komisch klingen: Aber mir ist es egal, ob ich den Gesamt-Weltcup noch ein siebentes Mal gewinne. Ich hab eh schon sechs große Kugeln. Ich will einfach nur rennfahren!“ So wie in Adelboden. Wo 31.000 Zuschauer am Samstag seinen Triumph im Riesentorlauf sahen. Bei dem er trotz eines Riesenfehlers auf dem Schlusshang 17 Hundertstel vor dem Norweger Henrik Kristoffersen gewann. 24 Stunden später legte der Salzburger Platz eins im Slalom nach, 0,13 Sekunden vor seinem Teamkollegen Michael Matt. Der sechste Sieg in einem Monat, der dritte in nur vier Tagen!

Kristoffersen staunt
Kein Wunder, dass viele vom stärksten Hirscher aller Zeiten sprechen. Sein großer Rivale Kristoffersen, im Gesamt-Weltcup mittlerweile 154 Punkte zurück, geht sogar einen Schritt weiter: „Marcel ist der Beste. Wahrscheinlich sogar der beste Skifahrer aller Zeiten!“ Und in einer Mischung aus Anerkennung und Verzweiflung sagt der Norweger: „Egal, was man anstellt, er ist immer noch besser. Gegen ihn ist kein Kraut gewachsen.“ Kampfansagen zum Thema Gesamt-Weltcup hören sich anders an.

Hirschers Atomic-Rennchef Christian Höflehner sagt zum Faktor Material: „Wenn unter Marcels Füßen alles passt, dann quetscht er noch die drei letzten Prozent Risiko raus. Und das erleben wir jetzt.“ Und Österreichs Cheftrainer Andreas Puelacher ist sich sicher: „Marcel fährt derzeit auf einem Niveau, auf dem er wahrscheinlich noch nie zuvor war.“

Alex Hofstetter, Kronen Zeitung

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