Sa, 21. Juli 2018

AK schlägt Alarm

22.05.2009 17:38

Jugendliche von Jobkrise besonders hart getroffen

Die Arbeiterkammer (AK) hat davor gewarnt, dass die Jobkrise Jugendliche besonders hart treffe: Immer mehr der jungen Arbeitnehmer würden mit einer Wiedereinstellungszusage "Stempelngehen" geschickt. Das könne, laut AK, für die jungen Menschen gewaltige Nachteile haben.

"Stempelngehen" heißt in der Praxis, dass solche Arbeitslose vom AMS bis zur Wiedereinstellung nicht vermittelt werden und auch massive Einkommensverluste  erleiden. Nach der Wiedereinstellung müsse ein Arbeitnehmer dann mindestens sieben Monate beschäftigt bleiben, um wieder den vollen Arbeitslosengeldanspruch zu haben.

Notstand droht
Bei Kündigung vor dieser Frist - und das trifft sehr oft die Jungen – haben die Betroffenen nur noch Anspruch auf 14 Wochen Arbeitslosengeld. Dadurch würden sie früher in den Notstand rutschen und so den Berufsschutz verlieren. Das wiederum bedeutet, dass diese Personen auch schlechter bezahlte Arbeit annehmen müssen.

Kronen Zeitung

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