Der Beamte dementierte Gerüchte, Adriano sei entführt sei. "Das ist absurd." Adriano sei in der Gegend geboren und aufgewachsen und ein Idol und wohl der Letzte, an den man bei einer Entführung denken würde. Die Freunde des Spielers gehörten teils dem Drogenmilieu an.
Adriano, der im brasilianischen Nationalkader ist, hat nach Angaben seines Beraters Gilmar Rinaldi, noch kein konkretes Datum für seine Rückkehr nach Italien genannt. "Der Spieler hat persönliche Probleme und muss noch ein wenig in Brasilien bleiben", sagte Rinaldi.
Viele Freunde in den Elendsvierteln
Auch er bestätigte, dass Adriano sich in der Favela aufhielt. "Er war dort, weil er dort viele Freunde hat." Inter-Coach Jose Mourinho hatte das unentschuldigte Fehlen des Stürmers in den vergangenen Tagen zwar als inakzeptabel bezeichnet, zugleich aber Verständnis gezeigt: "Ich bin traurig, aber nicht wütend", sagte der Portugiese.
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