Seit dem überraschenden Ausstieg des japanischen Auto-Giganten Honda sucht das englische Team neue Partner, um sein Überleben in der Formel 1 zu sichern.
Motorenlieferant für Force-India
Ferrari hatte am Montag ausgeschlossen, dem Rennstall Motoren zur Verfügung zu stellen. "Die Chance ist praktisch gleich null", sagte Scuderia-Teamchef Stefano Domenicali. Dagegen hält sich Mercedes ein erweitertes Engagement als Motorenpartner offen. Ab kommender Saison beliefern die Schwaben neben dem langjährigen Partner McLaren auch das Force-India-Team mit Antriebsaggregaten. "Aber der finanzielle Hintergrund muss stimmen", betonte Haug mit Blick auf mögliche Verhandlungen mit dem früheren Honda-Team.
Keine leichte Aufgabe für die Ingenieure
"In der aktuellen Situation kann man keine Geschenke verteilen, aber im Interesse der Formel 1 würden wir gern helfen", sagte Haug. Der bisherige Honda-Teamchef Ross Brawn und Geschäftsführer Nick Fry hätten bei dem Rennstall gute Arbeit geleistet. Daher wolle Mercedes helfen, dem Team einen Start in der neuen Saison zu ermöglichen. Allerdings sei dies keine leichte Aufgabe, da die Mercedes-Ingenieure wegen der umfangreichen Regeländerungen schon jetzt stark mit der Entwicklungsarbeit für die Ende März beginnende Weltmeisterschaft belastet seien. "Das ist nicht der ideale Zeitpunkt", urteilte Haug.
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