Nach Blutbad

“Santa”-Amokläufer wollte eigene Mutter töten

Ausland
31.12.2008 09:38
Der als Weihnachtsmann verkleidete Gewalttäter in Kalifornien wollte bei seinem Amoklauf am Heiligen Abend laut einem Medienbericht auch seine eigene Mutter sowie den Anwalt seiner Ex-Frau töten. Der 45-jährige Bruce Pardo (kl. Bild) habe sich an seiner Mutter rächen wollen, weil diese während der Scheidung Partei für seine frühere Ehefrau ergriffen habe, berichtete die "Los Angeles Times" am Dienstag. Der Mann hatte ein Blutbad mit neun Toten angerichtet, danach steckte er das Haus in Brand und erschoss sich selbst.

Nur weil die Mutter des Mannes am Heiligen Abend krank war, sei sie dem Massaker im Haus seiner ehemaligen Schwiegereltern entgangen, erklärte die Polizei in der Stadt Covina. 

Auch Anwalt im Visier
Dass auch der Anwalt der Ex-Frau von Pardo getötet werden sollte schlossen die Behörden aus der Tatsache, dass sich ein von dem Gewalttäter gemietetes Auto in der Nähe von dessen Kanzlei befand.

Blutbad angerichtet
Der arbeitslose Ingenieur Pardo war am Heiligen Abend als Weihnachtsmann verkleidet in das Haus seiner ehemaligen Schwiegereltern in Covina, rund 40 Kilometer östlich von Los Angeles, eingedrungen und hatte unter den dort versammelten Gästen ein Blutbad angerichtet. 

Haus in Brand gesteckt
Anschließend steckte er das Haus in Brand und nahm sich dann das Leben. Unter den Opfern waren seine Ex-Frau und deren Eltern. Auch die zwei Brüder der Frau und deren Lebensgefährtinnen sowie ein weiteres Paar mit ihrem Sohn starben.

 
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