"Ich war in der Vorbereitung am Knie und am Rücken verletzt und habe da schon einen ziemlichen Trainingsrückstand aufgerissen. Seit dem Sturz in Sölden ist an effizientes Skifahren nicht mehr zu denken, die Gewebsschäden in meinem Bein gehen kaum zurück. Mein Körper sagt mir, dass es so nicht geht und diesmal höre ich auf ihn", stellte der 31-Jährige klar: "Ich will wieder Rennen gewinnen, keinen Tapferkeits-Award." Schönfelder sieht diese Entscheidung also als Lern-Resultat aus Fehlern der Vergangenheit. "Man darf ja auch gescheiter werden."
Comeback vermutlich im Dezember
Mit der Rückkehr in den Weltcup will sich Schönfelder keinen Stress machen, er plant allerdings schon im Dezember wieder ins Geschehen einzusteigen. Im Jänner hofft der Kärntner, wieder jene Form zu erreichen, um an der Spitze mitzufahren. Vorerst will er auf "Light-Training" setzen, um wieder ein gewisses Form-Level zu erreichen. "Zuerst muss einmal mein Bein wirklich in Ordnung kommen. Und diese ruhigere Phase werde ich gut für Selbstreflexion nützen. Die letzte Zeit mit den dauernden Schmerzen und dem Fakt, dass beim Skifahren nichts weitergeht, war belastend."
Nach den Speed-Rennen in Lake Louise (Abfahrt, Super-G) stehen in Beaver Creek eine Superkombi, eine Abfahrt, ein Super-G sowie ein Riesentorlauf auf dem Programm. Das erste Jänner-Rennen ist der Nachtslalom in Zagreb am 6. Jänner.
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