Details über die Unfallursache und den Unfallhergang sind vorerst nicht bekannt. Webber hatte in der Nähe der historischen Hafenstadt Port Arthur an seinem eigenen Wohltätigkeitsevent, der "Mark Webber Pure Tasmania Challenge", teilgenommen. Das 250 km lange Rennen wird mit Mountainbikes, Kajaks und per Trekking zurückgelegt.
Laut Angaben des Veranstalters sei der Red-Bull-Pilot bereits wieder guter Dinge. "Mark ist guter Dinge. Die Erstversorgung war schnell zur Stelle, und er ist vor seinem Abtransport sehr gut betreut worden", erklärte Event-Direktor Geoff Donohue. "Es war auf jeden Fall ein wirklich unglücklicher Unfall."
Webber nach Beinbruch operiert
Noch am Samstag wurde Webber in Hobart operiert. Dabei wurde der Unterschenkel seines gebrochenen rechten Beins mit einem Stab fixiert. Der Australier werde zumindest noch drei Tage im Krankenhaus bleiben müssen, bestätigte sein Team Red Bull Racing. Der österreichisch-englische Rennstall geht aber davon aus, dass Webber zum Auftakt der kommenden Formel-1-Saison am 29. März in Melbourne (Kanada) wieder an den Start gehen kann.
Zumindest sechs Wochen Pause
Laut ersten Angaben muss Webber allerdings zumindest sechs Wochen pausieren. Damit kann der 32-Jährige definitiv nicht an den beiden jeweils dreitägigen Testfahrten im Dezember in Jerez (Spanien) teilnehmen. Wann genau der Australier wieder in einen Boliden steigen kann, ist vorerst schwer abzuschätzen. "Dafür ist es noch etwas früh, aber er wird auf jeden Fall die bestmögliche Rehabilitation bekommen", versprach Veranstalter Geoff Donohue.
Red-Bull-Renault befindet sich mitten in den Vorbereitungen für die kommende Saison, in der es mehrere entscheidende technische Neuerungen zu bewältigen gilt. Webbers Teamkollege ist 2009 der von Toro Rosso kommende 21-jährige Deutsche Sebastian Vettel.
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