31.10.2008 14:51

"Wie Todesurteil"

Illegale Welpen aus dem Tschad "abgeschoben"

Riesenaufregung um zwei illegale Hunde, die zwei "Afrika-Soldaten mit Herz" in einer Militär-Maschine nach Hörsching in Oberösterreich "geschmuggelt" haben: Den beiden Bundesheer-Technikern droht ein Disziplinarverfahren, die Vierbeiner wurden wieder in den Tschad zurückgeflogen! Das empört Hunderte Tierfreunde.

Die beiden "Helden des Tierschutzes" hatten sich - die "Krone" berichtete - bei ihrer Afrika-Mission im Tschad mit zwei Straßenhunden angefreundet und diese auch mitgenommen. Ohne Impfungen oder Papiere. Gleich nach der Landung der Militärmaschine in Linz-Hörsching wurden die Hunde konfisziert und vom Grenzveterinär untersucht und geimpft - alles gemäß der Einfuhrbestimmungen.

"Sie haben quasi nie österreichischen Boden betreten", erklärt dazu Hauptmann Mag. Peter Barthou vom Verteidigungsministerium. "Danach war das Gesundheitsministerium zuständig. Wären sie bei uns geblieben, hätte man sie einschläfern lassen müssen."

"Todesurteil für die Hunde"
Doch der Aufenthalt der "illegalen Bellos" war nur von kurzer Dauer: Bereits Mittwochfrüh saßen die Hunde wieder in einer Hercules-Maschine und flogen heim nach Afrika. Bei der "Krone"-Tierecke liefen die Telefone heiß: "Die Leute sind zwar gegen Schmuggel, aber erbost über den Rückflug. Das ist das Todesurteil für die Hunde", so "Krone"-Tier-Lady Maggie Entenfellner.

Von Johannes Nöbauer, KronenZeitung, und krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Mikroplastikverbot
Jetzt bangen Fußballer um die Kunstrasenplätze
Fußball International
Kündigt Abgang an
Reals Zidane: „Umso besser, wenn Bale morgen geht“
Fußball International
Urlaubs-Gschichtln
Venedig: Gondoliere Giacomo mag nicht mehr
Reisen & Urlaub

Newsletter