Schrecklicher Unfall in Wien-Donaustadt: Ein zehnjähriger Bub zündete am Neujahrstag im Hof einer Wohnhausanlage einen Böller – und verlor durch die Explosion gleich mehrere Finger. Die Berufsrettung brachte ihn nach der ersten Notfallversorgung ins Spital. Die Polizei warnt erneut vor illegalen Böllern.
Mit Böller und Raketen ist nicht zu spaßen, wie auch ein Zehnjähriger am eigenen Leib erfahren musste und nun sein Leben lang gezeichnet sein wird. Der Böller explodierte gegen 16.30 Uhr in seiner Hand, dadurch verlor der Bub mehrere Finger und wurde schwer verletzt, so die Wiener Polizei am Freitag.
Unachtsamkeit oftmals Ursache
Die Wiener Polizei warnt erneut eindringlich vor illegalen Böllern und unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern. Die meisten Unfälle passieren durch Sorglosigkeit, Unachtsamkeit oder falsche Handhabung – besonders bei importierter Pyrotechnik ohne gültige Zulassung.
Strafen bis zu 3600 Euro
Die Einsatzkräfte appellieren erneut an die Bevölkerung: Wer gegen das Pyrotechnikgesetz verstößt, muss nicht nur mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen, sondern kann auch Verwaltungsstrafen bis zu 3600 Euro erhalten.
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