In Wien-Floridsdorf meinte ein 77-jähriger Mann, die Ärzte an der Nase herumführen zu können, als er am Neujahrstag mit einer schweren Verletzung im Spital aufschlug und vorgab, Jugendliche hätten ihn mit einem Böller beworfen. Wie sich rasch herausstellte, handelte es sich aber um eine Schussverletzung ...
Der Pensionist wollte am Neujahrstag offenbar die Ärzte hinters Licht führen. Der Mann tauchte zunächst mit einer schweren Verletzung in einem Spital in Wien-Floridsdorf auf. Er behauptete, Jugendliche hätten ihn mit einem Böller attackiert, als er gerade das Feuerwerk bewundern wollte. Die Geschichte hielt jedoch nicht lange stand.
„Glatter Durchschuss“
Bei einer Untersuchung stellten die Mediziner rasch fest, dass die Verletzung nicht von einem Feuerwerkskörper stammen konnte. Stattdessen zeigte sich: Es handelte sich um „einen glatten Durchschuss“ am linken Bein, berichtete Polizeisprecherin Anna Gutt am Freitag.
Zwei Schusswaffen sichergestellt
Die Polizei nahm umgehend Ermittlungen auf, um die Herkunft der Schussverletzung zu klären. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 77-Jährigen stellten die Beamten zwei nicht registrierte Schusswaffen sicher. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand dürfte sich der Mann in der Silvesternacht beim Hantieren mit einer Pistole selbst ins Bein geschossen haben. Der Mann erhält eine Anzeige.
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