Debakel für LASK

Rapid führt die Linzer mit 5:2 vor

Fußball
31.08.2008 19:03
Der LASK verliert weiter Boden auf die Spitze der tipp3-Fußball-Bundesliga. Am Samstag kassierten die Linzer vor eigenem Publikum in einer turbulenten Partie eine 2:5-Niederlage gegen Rapid, obwohl die Wiener die längste Zeit ohne Kapitän Hofmann auskommen mussten. Dieser war aufgrund einer Darm-Virus-Erkrankung erst in der 68. Minute aufs Feld gekommen. Der regierende Meister feierte mit dem Auswärtserfolg den sechsten Ligasieg in Folge und übernimmt zumindest bis zum Sonntag die Tabellenspitze. Für die Oberösterreicher war es die zweite Schlappe en suite sowie die zweite Heimniederlage der Saison.

Das Spiel hatte für die Elf von Andrej Panadic zwar etwas nervös, nach 18 Minuten aber recht erfreulich begonnen. Eine Salmutter-Vorlage von der Mittellinie nahm sich Christian Mayrleb gefühlvoll herunter, profitierte von einer schläfrigen Rapid-Abwehr und erzielte aus wenigen Metern das 1:0. Hoffer, der aus spitzem Winkel Goalie Cavlina bezwang, sorgte aber für die prompte Antwort (25.). Der LASK konterte nur sechs Minuten später, als Mayrleb nach Vastic-Vorlage den Ball unhaltbar unter die Latte knallte.

Statt der 3:1-Führung den Ausgleich kassiert
Noch vor dem Seitenwechsel hätten die Linzer auf 3:1 erhöhen können. Der überraschte Vastic verfehlte nach einem Saurer-Schuss den hoch von der Latte abspringenden Ball aber knapp (39.). Anstatt die Führung auszubauen, kassierte Schwarz-Weiß allerdings noch den Ausgleich: Salmutter verlor im Spielaufbau den Ball, Maierhofer bediente per Doppelpass mit Boskovic quasi sich selbst und zog aus zehn Metern trocken zum 2:2 ab (42.). Koch-Ersatzmann Hedl vereitelte nur kurz darauf mit einer herrlichen Parade die Wiedergutmachung Salmutters, dessen satten Weitschuss er aus dem Kreuzeck fischte.

Eigentor bringt Rapid auf die Siegerstraße
Ein Eigentor brachte Rapid schon kurz nach dem Seitenwechsel auf die Siegerstraße: Hoffer setzte sich erst schön durch, sein Billardstoß drehte sich via Wisio und Baur schließlich ins Netz (48.). Nur zwei Minuten später trat der Teamstürmer erneut selbst als Torschütze in Erscheinung. Nach einem weiten Ball auf Boskovic kam das Leder zu Hoffer, der sich nicht zweimal bitten ließ (50.).

Auch die Einwechslung von zwei frischen Spielern brachten beim LASK keine Wende mehr. Erst machte Vastic Platz für Mijatovic (54.), dann kam der junge Schreiner für Salmutter (62.). Die Oberösterreicher schienen den Glauben an einen Erfolg aber verloren zu haben. Klein, der in der vergangenen Runde noch auf die Tribüne verbannt worden war, hatte zwar zweimal den Ausgleich am Fuß (59., 64.), Hedl war jedoch zur Stelle.

Katzer vollendet zum 5:2
Ebenso fanden die Gäste noch die eine oder andere Möglichkeit vor und kamen dank Katzer tatsächlich noch zum fünften Treffer: Per Kopf gelang dem Außenverteidiger in der 83. Minute das 5:2.

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