Danach hatte Isinbajewa nur einen Gedanken im Kopf. "Es ist einfach so passiert. Jetzt kommt es darauf an, dass ich die gute Form bis zu den Olympischen Spielen in Peking halte", sagte sie. Ein wirkliches Zufallsprodukt kann dieser Sprung aber nicht gewesen sein, da die Olympiasiegerin von 2004 am 11. Juli in Rom bereits mit 5,03 m mit einem Weltrekord in die Freiluft-Saison eingestiegen war.
Auch Asafa Powell gut in Form
Der Rekord-Coup an der Cote d'Azur war aber nur ein Glanzpunkt des letzten großen Meetings vor Beginn der olympischen Leichtathletik-Wettbewerbe vom 15. bis 24. August in Chinas Hauptstadt. Mit großartigen 9,82 Sekunden ließ vor allem Ex-Weltrekordler Asafa Powell keinen Zweifel daran, dass er seinem jamaikanischen Landsmann Usain Bolt und den anderen Spitzensprintern das Gold in Peking unbedingt wegschnappen will.
"Da ist noch Raum für Verbesserungen. Wenn ich an Peking denke, fühle ich mich gut und sehr frisch", sagte Powell, der eine Zehntelsekunde über dem Weltrekord von Bolt (9,72) blieb. "Ich bin über meine Zeit nicht überrascht. Beim Rennen herrschte Windstille. Mit etwas Rückenwind wäre ich noch schneller gewesen."
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