Für Paszek war es nach sieben Niederlagen en suite (inklusive den beiden Fed-Cup-Niederlagen gegen die Schweiz) endlich der langerwartete Sieg. Eine wichtige Trendumkehr, gerade auch nach der Nichtnominierung durch das ÖOC für die Olympischen Spiele in Peking. Die 17-jährige Dornbirnerin wollte zu dieser Entscheidung gar nicht viel sagen, war allerdings sehr enttäuscht. Immerhin hatte sie ihre Saisonplanung auch sehr auf den Einsatz im Zeichen der Fünf Ringe abgestimmt.
Erleichterung bei Paszek
Im Hinblick auf ihre junge Karriere wohl wichtiger ist aber die Rückkehr auf die Erfolgsstraße. "Der Sieg hat mir gutgetan. Es ist ein gutes Gefühl, wieder einmal als Sieger vom Platz zu gehen", meinte Paszek erleichtert. Nach einer zweiwöchigen Trainingseinheit bei ihrem vor kurzem reinstallierten Coach Larri Passos in Brasilien gebe es eine eindeutige Steigerung im Spiel, aber auch noch "Luft nach oben". Der Teenager spielt nach Los Angeles kommende Woche in Montreal, wie sie die durch die Nichtberücksichtigung für Peking entstandene Lücke im Hinblick auf die US Open nun nützt, war vorerst noch nicht klar.
Wie bei Paszek, die zu Saisonbeginn zumindest in Auckland ein Halbfinale auf ihr Punktekonto schreiben konnte, ist auch die Saison von Bammer durchwachsen. Erst zweimal (Viertelfinale Doha/drei Siege und in Berlin/zwei Siege) hat die 28-jährige Weltranglisten-30. heuer zumindest zwei Einzel im Rahmen eines Turniers gewonnen, in den vergangenen Wochen war sie zweimal an der aufstrebenden Kanadierin Aleksandra Wozniak gescheitert (neben Stanford in der Vorwoche auch eine schmerzliche Erstrunden-Niederlage bei den French Open).
Gute Chancen für Bammer
Die Tennis-Mama hat aber gute Chancen, beim Tier-II-Turnier in Kalifornien das Achtelfinale zu erreichen, denn sowohl gegen Ashley Harkleroad (USA) als auch gegen Stephanie Dubois (CAN) ist die als Nummer 14 gesetzte Oberösterreicherin Favoritin. Gegen Harkleroad steht es in der persönlichen Bilanz 1:1, gegen Dubois hat sie noch nie gespielt. In der Runde der letzten 16 könnte Bammer dann allerdings Anna Tschakwetadse (RUS-3) "blühen". Paszek hat bisher übrigens weder gegen Wozniak noch gegen Pennetta gespielt.
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