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29.03.2017 - 07:49
Unter der Führung einer Startänzerin musste Barack Obama einen Tango tanzen.
Foto: ASSOCIATED PRESS

Obama tanzt bei Staatsbankett den Tango

24.03.2016, 10:10

Staatsbankette können ruhig und gesetzt vonstattengehen - nicht jedoch mit den Obamas im Geburtsland des Tango. Das US- Präsidentenpaar legte mit jeweils eigenen Partnern am Mittwochabend in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires eine flotte Sohle aufs Parkett.

Präsident Barack Obama habe ihr gesagt, "dass er keinen Tango tanzen kann", sagte seine Partnerin, die argentinische Profitänzerin Mora Godoy, der Zeitung "La Nacion". "Ich sagte zu ihm: 'Folgen Sie mir einfach!'"

Unter dem Applaus der Gäste legte der US-Präsident eine flotte Sohle auf das Parkett.
Foto: ASSOCIATED PRESS

Obama habe eingewilligt und losgelegt, doch schon bald habe sie sich ganz seiner Führung hingegeben, sagte Godoy. "Er ist ein sehr guter Tänzer." Die First Lady der USA, Michelle Obama, überzeugte unterdessen den Tänzer Jose Lugones von ihren Tanzkünsten.

Barack und Michelle Obama gingen hoch konzentriert ans Werk.
Foto: AP
Michelle Obama im Gespräch mit Argentiniens Staatspräsident Mauricio Macri
Foto: APA/AFP/NICHOLAS KAMM

Venezuela wittert "imperialistische Strategie"

Obama ist derzeit auf Staatsbesuch in Argentinien. Die venezolanische Regierung unter Präsident Nicolas Maduro wittert angesichts der Südamerika- Tour des US- Staatschefs einen neuen Imperialismus der Vereinigten Staaten. "Es gibt eine imperialistische Strategie, um Lateinamerika und die Karibik zu erobern", sagte Maduro am Mittwoch. "Es ist ein neuer Plan gegen unsere Völker, gegen uns, die wir unseren eigenen Weg gefunden haben", so der sozialistische Präsident weiter.

Als erster US- Präsident seit fast 90 Jahren hatte Obama zuletzt den langjährigen Erzfeind Kuba besucht . In Argentinien will Obama mit dem liberalen Präsidenten Mauricio Macri einen diplomatischen Neuanfang starten. Unter dessen Vorgängerin Cristina Fernandez de Kirchner waren die Beziehungen zwischen Argentinien und den USA angespannt.

24.03.2016, 10:10
AG/red
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