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09.12.2016 - 16:53
Foto: thinkstockphotos.de (Symbolbild)

Pferdefreunde wehren sich weiter gegen neue Steuer

02.01.2014, 08:49
Seit dem 1. Jänner 2014 ist für Pensionspferdehaltung und Vermietung von Reitpferden in Österreich 20 Prozent Umsatzsteuer zu entrichten. Das bedeutet: Reiten wird empfindlich teurer. Tierschützer befürchten gar, dass nun Hunderte Tiere eingeschläfert werden.

Während bisher für die Pferdehaltung in landwirtschaftlichen Betrieben die steuerliche Pauschalisierung vorgesehen war, müssen ab 2014 20 Prozent Umsatzsteuer abgeführt werden. Diese Mehrkosten werden großteils an die Einsteller, also die Reiter, übertragen. Der Sport wird also deutlich teurer.

Schon vermehrte Anfragen zum Einschläfern

Michael Grötzschel, Tierarzt aus Niederösterreich: "Hat bei uns bisher ein Einstellplatz etwa 300 Euro gekostet, werden es in Zukunft 360 sein. In der Nähe von Wien sind es schon jetzt 400 Euro und mehr, sodass die Einstellgebühr ab 1. Jänner die Schmerzgrenze von 500 Euro überschreiten wird - für viele unleistbar." Bereits jetzt vermelden Veterinäre vermehrte Anfragen zur Einschläferung von ehemaligen Reitpferden, deren Besitzer die erhöhten Kosten nicht tragen können oder wollen.

Tierschützer und Reiter protestieren

Tierschützer fürchten sich nun vor einer regelrechten Welle von Euthanisierungen und Schlachtungen. Die neue Steuerregelung sei nur ein weiteres Mittel, das Budgetloch auf dem Rücken der Landwirte, Pferdehalter und vor allem der Tiere zu stopfen, so die einhellige Kritik. Und auch die Pferdehalter versuchen mit verschiedenen Protestaktionen, Finanzminister Michael Spindelegger zu einer Gesetzesänderung zu bewegen. "Wir kämpfen weiter", heißt es auf der Facebook- Seite "Pferdehaltung - Umsatzsteuer 2014 - Protestaktion" .

02.01.2014, 08:49
red
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