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04.12.2016 - 15:23
Foto: zVg

"Krone Tierecke" fordert moderneres Jagdgesetz

12.08.2016, 10:36

Immer und immer wieder erreichen die "Krone Tierecke" Nachrichten verzweifelter Hunde- und Katzenbesitzer, deren geliebte Haustiere von einem Jäger erschossen worden sind. So starb auch "Senta" in Niederösterreich, ein ehemaliger Straßenhund aus Bosnien und Schützling der Organisation "Animal Care International". "Krone"- Tierexpertin Maggie Entenfellner fordert: "Das Gesetz gehört endlich geändert!"

Mischlingshündin "Senta" hatte den absoluten Jackpot getroffen: Als verwahrloste Streunerin in Bosnien vom "Tierschutz- Pater" Father Anthony unter großen Mühen gerettet, konnte die engagierte Tierschützerin Renate Grell sie schließlich nach Österreich holen und an Familie Z. vermitteln. Die Niederösterreicher sind wahre Tierfreunde und boten der Hündin endlich das Leben, das sie verdiente.

Senta mit ihrem Retter Father Anthony
Foto: zVg

"Jetzt ist Senta zum unschuldigen und sinnlosen Opfer geworden - dabei hat sie nie irgendjemandem etwas getan", so Renate Grell von "Animal Care International" erbost. War was geschehen? Während das Ehepaar Z. im eigenen Weingarten arbeitete, durfte die Hündin frei umherlaufen und verließ schließlich den Grund. Plötzlich fiel ein Schuss - er galt leider dem Vierbeiner, ausgeführt von einem Jäger. Senta war sofort tot, zurück bleibt eine verzweifelte Familie Z., welche die Welt nicht mehr versteht.

Maggie Entenfellner sprach mit den Jägern

Die "Krone Tierecke" ließ umgehend die Drähte glühen: Sowohl Jäger als auch Jagdleiter zeigen sich ungewöhnlich gesprächsbereits und sehr betroffen. "Beide würden den Vorfall am liebsten ungeschehen machen", erinnert sich Maggie Entenfellner an die langen Telefongespräche. "Der betroffene Jäger sagte mir, er werde nie wieder in seinem Leben auf einen Hund zielen, nachdem er die Trauer der Familie Z. erlebt hat." Tatsache ist: Laut Gesetz befindet er sich im Recht, denn Senta wurde angeblich mehrmals alleine im Revier gesichtet - in so einem Fall darf geschossen werden.

Frau Z. zeigt auf eine Blutspur am Weg neben dem Weingarten.
Foto: zVg

"Ich kann den Zorn, die Wut und den Schmerz von Renate Grell und Familie Z. gut verstehen und ich finde es ist höchste Zeit, das Jagdgesetz zu modernisieren", so Maggie Entenfellner. "Es kann nicht sein, dass immer wieder streunende, nicht jagende Hunde einfach abgeknallt werden." Umgehend nahm die "Krone"- Tierexpertin Kontakt mit Peter Lebersorger, Generalsekretär des Landesjagdverbandes, auf. "Ich freue mich, dass mir bereits für September einen Gesprächstermin zu diesem Thema zugesagt hat."

Senta bringt das freilich nicht mehr zurück - aber vielleicht ist ihr Tod Anlass für eine Gesetzesänderung, die zahlreichen Artgenossen das Leben retten könnte.

12.08.2016, 10:36
red
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