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05.12.2016 - 19:03
Foto: AP

Schwede wollte in der Küche kleinen Atomreaktor bauen

04.08.2011, 13:51
In Schweden hat ein Hobby-Physiker kürzlich versucht, in seiner Küche einen kleinen Atomreaktor zu bauen. Der 31-Jährige hatte mehreren Medien von seinen Atomversuchen berichtet. Eigenen Angaben zufolge hat der Mann sogar per Brief bei der Strahlenschutzbehörde angefragt, ob es legal sei, einen kleinen Reaktor zu bauen...

Der zuständige Staatsanwalt Markus Bergdahl in Helsingborg bestätigte am Donnerstag, dass gegen den Mann noch ermittelt werde. Einzelheiten wollte er zwar nicht nennen, sagte aber: "Es ist schon ziemlich ungewöhnlich, dass wir gegen jemanden wegen Verstoßes gegen das Strahlenschutzgesetz vorgehen."

Der Mann aus der südschwedischen Stadt Ängelholm sagte der Zeitung "Expressen", er selbst habe schriftlich bei der Strahlenschutzbehörde angefragt, ob es legal sei, daheim einen kleinen Kernreaktor zu bauen. Statt eines Antwortbriefes kamen Polizisten zusammen mit Behördenexperten und durchsuchten die Wohnung.

Radioaktive Substanzen zu Hause gelagert

Die Ermittler fanden verschiedene radioaktive Substanzen wie Radium und Uran, die nicht zu Hause gelagert werden dürfen. "Ich hab' alles gestanden", so der verhinderte Bastler. Er habe die radioaktiven Elemente nur wegen seines Hobbys besessen, sagte der Mann gegenüber "Expressen". "Das war ein Vergehen gegen das Strahlenschutzgesetz und ich hab' ein Bußgeld bekommen", zeigte er sich einsichtig.

Kleine Kernschmelze im Herd

Über Monate habe er versucht, einen Kernreaktor zu bauen. In einem Internetblog über seine Experimente beschrieb er unter anderem, wie er in seinem Herd eine kleine Kernschmelze herbeigeführt habe. Seit seinem 14. Lebensjahr interessiere er sich für Atomphysik, habe aber keine Ausbildung darin. Seine Fachkenntnisse stammten "aus Büchern und dem Internet", so der Mann. Die angestrebte Kernspaltung in der Küche sei ihm nie gelungen. In Zukunft wolle er sich "auf theoretische Forschung beschränken", sagte der 31- Jährige.

04.08.2011, 13:51
AG/red
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