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17.08.2017 - 12:14
Die Militärkapelle Salzburg wurde fast kaputt gespart.
Foto: Markus Tschepp

Militärmusik bläst heuer nur noch auf Sparflamme

09.02.2016, 10:17

Ein neues Foto zeigt jetzt die 22 Militärmusiker, die nach den massiven politischen Sparmaßnahmen übrig geblieben sind: der Rest von ehemals stolzen 48 Musikanten. Unterdessen kämpfen weiterhin ehemalige Mitglieder für den Erhalt. Unterstützung bekommen sie in ihrem Anliegen von Seiten der Freien Partei Salzburg.

Schon über 5600 Facebook- Nutzer demonstrieren auf der Seite "Gegen eine Auflösung der Militärmusik Salzburg" Solidarität mit den Mitgliedern des Ensembles um Oberst Ernst Herzog. Das veröffentlichte jetzt ein aktuelles Foto, das die verbliebenen 22 Mitglieder zeigt. Die Zahl der Musiker musste nach umstrittenen politischen Sparmaßnahmen um über die Hälfte reduziert werden.

Manch ein Facebook- Nutzer fragt angesichts der neuen Situation zu recht, wie all die imposanten Marschmusik- Stücke jetzt noch klangvoll aufgeführt werden können. Das findet auch Markus Steiner von der FPS: "Das ist ein Trauerspiel seitens des Ministeriums, was hier passiert ist. Die Militärmusik muss einfach mit allen Kräften erhalten und unterstützt werden." Auch viele Musikkapellen könnten durch diese Kürzungen Probleme bekommen, weil viele ihrer Funktionäre in der Militärmusik ausgebildet wurden.

Antrag nicht einmal geprüft

Ein Antrag der FPS diesbezüglich wurde aber vom damaligen Minister Klug nicht einmal geprüft. Davon will man sich aber nicht ausbremsen lassen. Steiner: "Wir werden das trotzdem wieder im Landtag zur Debatte bringen, denn das, was hier passiert, ist für uns nicht akzeptabel." Er hofft jetzt, dass sich der neue Minister in dieser Frage gesprächsbereiter zeigt als sein Vorgänger.

09.02.2016, 10:17
Anna Dobler, Kronen Zeitung/red
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