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18.08.2017 - 20:54
Foto: APA/Robert Parigger

Frau starb beinahe an einer Überdosis Medikamente

13.11.2010, 09:15
Ein 37-jähriger Salzburger soll einer Patientin einer Nervenklinik Beruhigungsmittel in einer derartigen Menge überlassen haben, dass die 40-Jährige nach der Einnahme fast gestorben ist. Für die Staatsanwaltschaft Grund genug für eine Anklage wegen Mordversuchs. Doch der Mann bestritt alle Vorwürfe – und wurde einstimmig freigesprochen.

Eine Flasche Psychopax- Tropfen und 15 Tabletten Temesta brachte der Salzburger laut Anklage der Frau mit, die nach einem Selbstmordversuch in der geschlossenen Abteilung der Christian- Doppler- Klinik untergebracht war. Tatsächlich nahm die 40- Jährige diese Medikamente alle auf einmal ein und erlitt einen Atemstillstand. Ärzte retteten sie im letzten Moment.

Das einzige, was der Angeklagte beim Prozess vor dem Schwurgericht (Vorsitz Helmuth Marco Torpier) zugegeben hat, war, dass er die Frau beim Besuch einer Freundin getroffen hat. Aber: „Ich habe solche Medikamente nie gehabt und ich wollte niemanden umbringen. Was hätte ich denn für ein Motiv gehabt?“ Sein Verteidiger: „Mein Mandant war nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Ein anderer Besucher hat die Medikamente in die Klinik eingeschleust. Ich fordere einen Freispruch!“

Argumente, denen sich die acht Geschwornen anschlossen. Einstimmig verneinten sie den Mordversuch, und sie glaubten auch nicht an Beihilfe zum Selbstmord.

von M. Heininger, Kronen Zeitung

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