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19.09.2017 - 13:59
Foto: AP

Finaler Sturm der Bediensteten auf Pragmatisierung

26.11.2010, 09:03
Mitte 2011 schafft das Land Salzburg beim Amt die Pragmatisierung ab – und jetzt setzt ein Ansturm auf die letzten Beamten-Posten ein. Allein am 1. Jänner wollen gut 50 Bedienstete in das "öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis" übernommen werden, beim letzten Termin im Juli 2011 dürften es noch einmal so viele sein.

Es war ein Durchbruch in den Verhandlungen um das Sparpaket: 2009 einigte sich die Landesregierung mit den Bediensteten, dass 2011 die Pragmatisierung abgeschafft wird. Nur noch zwei Termine sind möglich, wo sich Bedienstete zu Beamten ernennen lassen können – 1. Jänner und 1. Juli 2011.

Überdurchschnittlich viele Pragmatisierungen

"Für Jänner stehen gut 50 Mitarbeiter zur Pragmatisierung an", bestätigt Personal- Landesrat Sepp Eisl. Das ist etwas mehr als der übliche Schnitt: Bisher kamen jedes Jahr etwa 80 Beamte neu dazu. "Wir stehen zur Vereinbarung", sagt Eisl. "Und die neuen Beamten müssen alle Voraussetzungen erfüllen – also Dienstprüfung und ein 'Übernorm' bei ihrer Leistungsbeurteilung haben."

Das kleine Trostpflaster für die Mitarbeiter: Vom Land gibt es wieder eine Weihnachtsgabe: 93 Euro pro Kind (ab dem dritten etwas weniger), 70 Euro für Alleinerzieherinnen, die nur geringe Einkommen haben. Dieses finanzielle Zuckerl kostet etwa 190.000 Euro für alle Bediensteten.

"Nachbesetzungen vereinfachen"

Erfolgreich ist das Land beim Personalabbau: 140 Posten sollen bis Ende 2011 gekappt werden – seit Februar sind es bereits 91 Bedienstete weniger. "Es hat sich bewährt, dass jede Abteilung und jeder politische Ressortchef die vorgegebenen Ziele umsetzen muss", erklärt Eisl. "Jetzt müssen wir noch die Nachbesetzungen vereinfachen – derzeit kann es über 200 Tage dauern, bis ein Posten neu vergeben ist."

von Robert Redtenbacher, Kronen Zeitung

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