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21.09.2017 - 05:14
Foto: Polizei

Bankräuber verjuxt Beute in Bordellen - vier Jahre Haft

28.04.2010, 09:19
Zu vier Jahren Haft ist am Dienstag der 21-jährige Rumäne Ion D. verurteilt worden. Er hatte in nur vier Wochen zwei Mal die Raika Leopoldskron überfallen, dabei über 27.000 Euro erbeutet – und das Geld in Windeseile wieder verjuxt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

3.000 Euro netto verdiente Ion D. schon als 20- Jähriger. Als Kellner in einem Salzburger Bordell. Gespart hat er nichts. Im Gegenteil. 20.000 Euro Schulden drückten. Ausgegeben für einen BMW und fürs Internet. Da kaufte er noch eine Pistole. Eine Spielzeugwaffe. Aber täuschend echt aussehend.

Mit der bedrohte Ion D. am 29. Mai 2009 den Kassier der Raika Leopoldskron – und entkam mit 17.716 Euro. Damit Schulden bezahlen? Nein. Trotzdem war die Beute in nur drei Wochen futsch. Mit vollen Händen in zwei anderen Nobel- Etablissements ausgegeben.

Also: Am 26. Juni wieder in die Raika. Sehr praktisch für Ion D., wohnte er doch gleich daneben und war schon hinter der Haustür verschwunden, ehe die Polizei am Tatort auftauchte. Die Beute diesmal: 9.505 Euro. Verwendungszweck: siehe Überfall Nummer eins.

Auch 17 Einbrüche am Konto

Eine neue Einnahmequelle musste her. Eine? Nein, gleich 17! So viele Einbrüche, vorwiegend in Firmen, beging er mit vorbestraften Bekannten aus Bosnien, Kroatien und Serbien. Für Staatsanwalt Robert Holzleitner kein internationaler Freundschaftsbund, sondern eine kriminelle Vereinigung. Bildschirme, Zigaretten, Lose, eine Pistole sowie einen Scanner ließ die Bande mitgehen. Und fünf Paar Hausschuhe aus einem nicht versperrten Schuhgeschäft…

Die Urteile – ein Jahr Haft bedingt, 24 und 30 Monate (davon acht und zehn Monate unbedingt) für die Komplizen sowie vier Jahre für Ion D. – waren dem Staatsanwalt alle zu mild: Berufung.

von Manfred Heininger, Kronen Zeitung

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